Handwerkskammerpräsident Heitmüller: Politik muss schnell für neue Jobs sorgen
annover, 21. März 2005.- „Die Erwartungen des Handwerks an die Regierungserklärung des Bundeskanzlers und den sog. „Job-Gipfel“ waren hoch. Die Ergebnisse sind allerdings nicht wirklich zufrieden stellend, denn das, was am 17. März 2005 in Berlin verkündet wurde, bleibt zweifellos hinter den Erfordernissen zurück.“ Das machte Walter Heitmüller, Präsident der Handwerkskammer Hannover, jetzt deutlich. Für ihn fehlt insbesondere ein politisches Signal, das zu einer kurzfristigen Belebung der Auftragslage bei den kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben führen könnte.
„Die eigentliche Misere des Handwerks ist die schwache Auftragslage, so Heitmüller. Umso dringender seien Maßnahmen, die schnell dazu beitragen, dass sich die Auftragslage der Betriebe wieder verbessere. Das Vorhaben, die Eigenheimzulage zu streichen, sei in diesem Zusammenhang eher kontraproduktiv. Es würde die ohnehin desolate Situation im Baugewerbe noch weiter verschärfen. Davon ist der Kammerpräsident überzeugt. Vielmehr müsse alles getan werden, damit die Konsumzurückhaltung endlich überwunden werde. Dazu müssen Politik wieder kalkulierbar werden. „Die Bürger müssen wissen, was auf sie zukommt,“ so Heitmüller. „Und sie müssen sich darauf verlassen können.“ Nur dann werde die Investitionsbereitschaft in Deutschland wieder wachsen, nur dann könne Beschäftigung erhalten oder sogar ausgebaut werden.
Heitmüller machte deutlich, dass eine Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen auf Modernisierungs- und Erhaltungsarbeiten direkt zu neuen Aufträgen führen würde. Darüber hinaus bleibe es weiterhin notwendig, den Faktor Arbeit nachhaltig zu entlasten, um gerade die arbeitsintensiven Handwerksbetriebe wettbewerbsfähig zu halten.
Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Sabine Wilp
„Die eigentliche Misere des Handwerks ist die schwache Auftragslage, so Heitmüller. Umso dringender seien Maßnahmen, die schnell dazu beitragen, dass sich die Auftragslage der Betriebe wieder verbessere. Das Vorhaben, die Eigenheimzulage zu streichen, sei in diesem Zusammenhang eher kontraproduktiv. Es würde die ohnehin desolate Situation im Baugewerbe noch weiter verschärfen. Davon ist der Kammerpräsident überzeugt. Vielmehr müsse alles getan werden, damit die Konsumzurückhaltung endlich überwunden werde. Dazu müssen Politik wieder kalkulierbar werden. „Die Bürger müssen wissen, was auf sie zukommt,“ so Heitmüller. „Und sie müssen sich darauf verlassen können.“ Nur dann werde die Investitionsbereitschaft in Deutschland wieder wachsen, nur dann könne Beschäftigung erhalten oder sogar ausgebaut werden.
Heitmüller machte deutlich, dass eine Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen auf Modernisierungs- und Erhaltungsarbeiten direkt zu neuen Aufträgen führen würde. Darüber hinaus bleibe es weiterhin notwendig, den Faktor Arbeit nachhaltig zu entlasten, um gerade die arbeitsintensiven Handwerksbetriebe wettbewerbsfähig zu halten.
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online seit 22. Feb 2006, aktualisiert am 22. Feb 2006
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