Großes Marktpotential für deutsches Handwerk

Hannover.- (see) In Wien heißen die Wiener Würstchen Frankfurter. In der Schweiz gibt es 26 Kantone – jedes mit einer eigenen Verfassung. Trotz der unmittelbaren Nachbarschaft zu Deutschland und gleicher Sprache, gibt es dennoch erhebliche kulturelle Unterschiede. Aber auch der Geschäftsalltag hat in den Nachbarländern für deutsche Unternehmer durchaus seine Tücken. Ob Steuer-, Gewerbe- oder Arbeitsrecht - Unternehmer, die hier Geschäftskontakte suchen, sind gut beraten, sich auf das neue Geschäftsumfeld gründlich vorzubereiten.

Daher hat die Handwerkskammer Hannover Mitte August die deutschsprachigen Nachbarländer Österreich und die Schweiz im Hinblick auf die Chancen deutscher Handwerksbetriebe, dort geschäftlich Fuß zu fassen, vorgestellt. Ergebnis: Beide Länder bieten ein großes Marktpotenzial für deutsche Handwerksleistungen.

Die Referenten der Informationsveranstaltung erläuterten die formellen Schritte, die einer Dienstleistungsausführung in Österreich mit Hilfe der sog. Dienstleistungsanzeige vorausgehen sollten. Außerdem wurde am Beispiel der Schweiz, die als Nicht-EU-Staat mit der Zollabwicklung eine zusätzliche Hürde darstellt, das Thema Markterkundung durchgespielt. Gerade Bauhaupt- und Baunebenmarkt in einer derzeitig florierenden Baukonjunktur bieten in der Schweiz gute Chancen für das Handwerk.

Informationen über Geschäftsgebräuche sowie wirtschaftliche und rechtliche Besonderheiten zeigten Fettnäpfchen auf und gaben den interessierten Teilnehmern viele Tipps an die Hand, um erfolgreiche Geschäftsbeziehungen über die Grenze hinweg knüpfen zu können. (26.08.2010)

 

Kontakt:
Merret Vogt

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online seit 26. Aug 2010, aktualisiert am 26. Aug 2010

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