Zukunft sichern durch Personalentwicklung
Personalentwicklung steht bei vielen kleinen Handwerksbetrieben zwar auf dem Aufgabenzettel, aber im operativen Alltagsgeschäft finden die Betriebsinhaber oftmals keine Zeit, sich ausreichend darum zu kümmern. Hier hilft nun ein kostenloses Schulungsangebot, das im Förderungs- und Bildungszentrum (FBZ) der Handwerkskammer Hannover angeboten wird, und kleine und mittlere Handwerksbetriebe in der Region Hannover bei der strategischen Optimierung ihrer Betriebsführung unterstützt.
"Zuerst war ich skeptisch, aber nach dem Informationsabend im FBZ war ich mir sicher, dass das Angebot der HWK Projekt- und Servicegesellschaft zum Thema Personalentwicklung für meinen Betrieb eine gute Chance ist, endlich eine systematische Mitarbeiterplanung und -qualifizierung aufzubauen", sagt Thomas Fleck, Geschäftsführer der FST Metalltechnik GmbH. Vor fünf Jahren gegründete er sein Unternehmen in Hannover und hat nach und nach modernste CNC-Fräs- und Zerspanungsmaschinen angeschafft, um nach Kundenwunsch alle möglichen Einzelteile und Baugruppen zu fertigen. Dafür müssen seine Mitarbeiter in CAD- und CAM-Programmen fit sein und immer wieder geschult werden.
"Das neue Dienstleistungsangebot im FBZ firmiert unter dem Namen "PEK - Personalentwicklungskolleg für kleine und mittlere Handwerksbetriebe", ist in Zusammenarbeit mit der Region Hannover entstanden und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der Region und der Handwerkskammer Hannover finanziert. Das überaus attraktive an diesem Kolleg ist, dass sich der Eigenbeitrag auf die Freistellungskosten der Inhaber und der teilnehmenden Mitarbeiter beschränkt", erläutert Jens Hermann Fricke von der HWK Projekt- und Servicegesellschaft.
Und dabei geht es nicht nur um eine systematische Mitarbeiterqualifizierung, wie die Teilnehmer vorher oftmals denken. Im ersten von fünf Workshops entwickeln die Betriebsinhaber eine strategische Vision für ihren Betrieb. Wo wollen sie in fünf Jahren stehen? Was brauchen sie dafür an Maschinen, welche Investitionen müssen sie tätigen und welche Ressourcen zur Verfügung stellen. Erst danach wird ein Personalentwicklungsplan für die gesamte Belegschaft und für jeden einzelnen Mitarbeiter erstellt.
"Mein Ziel ist es, in Zukunft nicht mehr kurzfristig ein Problem lösen zu müssen. Vielmehr möchte ich durch systematische Maßnahmen, die ich durch den PEK-Workshop an die Hand bekomme, meine qualifizierten Leute weiter aufbauen, so dass ich selber mehr Freiräume für wichtige andere Aufgaben bekomme. Vielleicht kann ich damit zwei Aufträge mehr im Jahr abwickeln", sagt Thomas Fleck. (see, 06.02.2006)
Ansprechpartnerin für PEK:
Birgit Blume
Birgit Blume
online seit 06. Mrz 2006, aktualisiert am 07. Mrz 2006
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