Tunnelreiniger für Moskau, New York und Seoul
Fahrzeugbauer Schörling-Brock GmbH liefert innovative Spezialfahrzeuge für Schienenarbeiten in alle Welt. Angefangen hat alles vor 10 Jahren mit 12 Mitarbeitern. Heute arbeiten 90 Beschäftigte an Aufträgen für mehrere Millionen Euro. Zurzeit wickelt das Gehrdener Unternehmen einen Großauftrag für die Schweizer Lötschbergbahn AG ab.
Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millionen Euro. 90 Mitarbeiter, davon zwölf in der Entwicklung. Kunden in der Schweiz, in Moskau, New York, Namibia und Seoul. Unternehmensvertretungen in ganz Europa, in Brasilien und Malaysia. Das sind Fakten, die man nicht unbedingt mit einem Handwerksbetrieb in Verbindung bringt. Der Fahrzeugbauer Schörling-Brock GmbH in Gehren, auf den all dies zutrifft, ist allerdings ein Handwerksunternehmen, das seit zehn Jahren Außergewöhnliches leistet. Es entwickelt und produziert Spezialfahrzeuge, die Schienen, Weichen und Fahrleitungen bauen, Instand halten, reinigen und warten können.
"Wir sind hoch flexibel und hoch spezialisiert. Einfache Sachen machen wir nicht. In den letzen zehn Jahren haben wir 250 verschiedene Schienen- und Zweiwegefahrzeuge mit den unterschiedlichsten Aufbauten, Mannschaftskabinen oder Werkstattcontainern in die ganze Welt ausgeliefert", erzählt Alfred Brock, Gründer der Schörling-Brock GmbH, der innerhalb von zehn Jahren die Mitarbeiterzahl von zwölf auf 90 aufstockte.
Das jüngste Projekt war bisher auch das größte. 7,5 Millionen Euro zahlt die BLS Lötschbergbahn AG für 13 Erhaltungsfahrzeuge, die das Schienensystem im Lötschbergtunnel in der Schweiz erhalten und reparieren sollen. Ein Jahr lang hat Brock mit seinem Team entwickelt und gebaut, spezielle Wünsche wie eine Arbeitsbühne für die Oberleitung im Tunnel erfüllt, und ist jetzt dabei, das letzte Fahrzeug auszuliefern - per Tieflader nach Basel. Handwerkliche Zulieferer kommen aus dem ganzen Kammerbezirk. Die 36 Container hat beispielsweise Wolfgang Lehmann mit seinem Karosserie- und Fahrzeugbaubetrieb Le Car in Langenhagen gebaut.
"Wir sind innovativer, flexibler und auch preiswerter als unsere Mitbewerber aus Frankreich, Schweden und der Tschechei, daher bekommen wir bei außergewöhnlichen Aufträgen oft den Zuschlag", sagt Albert Brock selbstbewusst, der mittlerweile 22 Patente angemeldet hat und auch benutzt, wie er betont.
Als nächstes steht ein Tunnelreinigungsgerät zum Verkauf an für die Metro in Moskau. Die 70 Jahre alten Tunnel brauchen dringend eine Generalüberholung. Für Prag und Mailand wurden diese Fahrzeuge zuerst entwickelt, jetzt sind auch die Städte New York und Seoul interessiert.
Dass ein mittelständischer, weltweit agierender Betrieb läuft, hängt entscheidend von qualifizierten Mitarbeitern ab. Neben dem Chef sind noch zwei Angestellte überall in der Welt unterwegs, um die Spezialmaschinen vorzustellen und zu verkaufen. Zurzeit reist der zweite Geschäftsführer durch Namibia, wo er einem Schweizer Rinderzüchter ein innovatives Schienenfahrzeug mit Ladebrücke anbietet, das in der Lage ist, eine völlig marode Bahnstrecke zu reparieren, ohne dass die gesamte Strecke lahm gelegt ist. "Die Idee ist fantastisch einfach", erklärt Brock und hofft, dass er demnächst auch nach Afrika liefern kann. (see, 01.11.2006)
Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millionen Euro. 90 Mitarbeiter, davon zwölf in der Entwicklung. Kunden in der Schweiz, in Moskau, New York, Namibia und Seoul. Unternehmensvertretungen in ganz Europa, in Brasilien und Malaysia. Das sind Fakten, die man nicht unbedingt mit einem Handwerksbetrieb in Verbindung bringt. Der Fahrzeugbauer Schörling-Brock GmbH in Gehren, auf den all dies zutrifft, ist allerdings ein Handwerksunternehmen, das seit zehn Jahren Außergewöhnliches leistet. Es entwickelt und produziert Spezialfahrzeuge, die Schienen, Weichen und Fahrleitungen bauen, Instand halten, reinigen und warten können.
"Wir sind hoch flexibel und hoch spezialisiert. Einfache Sachen machen wir nicht. In den letzen zehn Jahren haben wir 250 verschiedene Schienen- und Zweiwegefahrzeuge mit den unterschiedlichsten Aufbauten, Mannschaftskabinen oder Werkstattcontainern in die ganze Welt ausgeliefert", erzählt Alfred Brock, Gründer der Schörling-Brock GmbH, der innerhalb von zehn Jahren die Mitarbeiterzahl von zwölf auf 90 aufstockte.
Das jüngste Projekt war bisher auch das größte. 7,5 Millionen Euro zahlt die BLS Lötschbergbahn AG für 13 Erhaltungsfahrzeuge, die das Schienensystem im Lötschbergtunnel in der Schweiz erhalten und reparieren sollen. Ein Jahr lang hat Brock mit seinem Team entwickelt und gebaut, spezielle Wünsche wie eine Arbeitsbühne für die Oberleitung im Tunnel erfüllt, und ist jetzt dabei, das letzte Fahrzeug auszuliefern - per Tieflader nach Basel. Handwerkliche Zulieferer kommen aus dem ganzen Kammerbezirk. Die 36 Container hat beispielsweise Wolfgang Lehmann mit seinem Karosserie- und Fahrzeugbaubetrieb Le Car in Langenhagen gebaut.
"Wir sind innovativer, flexibler und auch preiswerter als unsere Mitbewerber aus Frankreich, Schweden und der Tschechei, daher bekommen wir bei außergewöhnlichen Aufträgen oft den Zuschlag", sagt Albert Brock selbstbewusst, der mittlerweile 22 Patente angemeldet hat und auch benutzt, wie er betont.
Als nächstes steht ein Tunnelreinigungsgerät zum Verkauf an für die Metro in Moskau. Die 70 Jahre alten Tunnel brauchen dringend eine Generalüberholung. Für Prag und Mailand wurden diese Fahrzeuge zuerst entwickelt, jetzt sind auch die Städte New York und Seoul interessiert.
Dass ein mittelständischer, weltweit agierender Betrieb läuft, hängt entscheidend von qualifizierten Mitarbeitern ab. Neben dem Chef sind noch zwei Angestellte überall in der Welt unterwegs, um die Spezialmaschinen vorzustellen und zu verkaufen. Zurzeit reist der zweite Geschäftsführer durch Namibia, wo er einem Schweizer Rinderzüchter ein innovatives Schienenfahrzeug mit Ladebrücke anbietet, das in der Lage ist, eine völlig marode Bahnstrecke zu reparieren, ohne dass die gesamte Strecke lahm gelegt ist. "Die Idee ist fantastisch einfach", erklärt Brock und hofft, dass er demnächst auch nach Afrika liefern kann. (see, 01.11.2006)
online seit 01. Nov 2006, aktualisiert am 01. Nov 2006
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