32 ausgezeichnete Schulen aus der Region Hannover

Hannover, 07. März 2012.- 32 Schulen aus der Region Hannover können sich ab jetzt mit dem Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule 2012 - 2014“ schmücken. Drei Gymnasien, sechs Integrierte Gesamtschulen, fünf Kooperative Gesamtschulen, sechs Realschulen, sechs Haupt- und Realschulen, drei Hautschulen und drei Förderschulen haben beim ausführlichen Audit durch eine Fachjury unter Beweis gestellt, dass sie sich in ganz besonders strukturierter Weise um den erfolgreichen Einstieg ihrer Schülerinnen und Schüler in das Berufsleben verdient gemacht haben.

Mit dem Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ zeichnet die Landesschulbehörde Hannover in Kooperation mit der Handwerkskammer Hannover und der IHK Hannover nun bereits zum 5. Mal Schulen aus, die im Bereich Berufsorientierung – und findung Herausragendes leisten, um Warteschleifen und Fehlentscheidungen nach der Schulzeit zu vermeiden.

„Die duale Ausbildung muss als reale Alternative zu vollzeitschulischen Bildungsangeboten wahrgenommen werden und die Wirtschaft braucht betriebnah ausgebildete Fachkräfte. Daher ist es für unsere Ausbildungsbetriebe wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler durch hohe Praxisanteile und in engem Kontakt mit außerschulischen Partnern systematisch und kontinuierlich auf das Berufsleben vorbereitet werden“, sagte Claus Jezek, Vizepräsident der Handwerkskammer Hannover anlässlich der Preisverleihung. Als einer der drei Träger des Gütesiegels überreichte er zusammen mit dem niedersächsischen Kultusminister, Dr. Bernd Althusmann, Dr. Hannes Rehm, Präsident der IHK Hannover und Rolf Schumacher, Schulfachlicher Dezernent der Landesschulbehörde Hannover, die Urkunden.

„Die Berufsausbildung ist die Basis für eine erfolgreiche Berufslaufbahn und bildet gleichzeitig die Grundlage für unsere gut ausgebildeten Fachkräfte. Aus diesem Grund ist eine fundierte Berufswahlvorbereitung in den allgemeinbildenden Schulen besonders wichtig. Zu viele Schulabsolventen landen leider immer noch im sogenannten Übergangssystem und verlieren so kostbare Zeit“, ergänzte Dr. Hannes Rehm, Präsident der Industrie- und Handelskammer Hannover im Rahmen der Feierstunde.

Um das Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ in der Region Hannover können sich alle allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und II bewerben. „Schulen leisten gute Arbeit. Gerade im Bereich der Vorbereitung auf das Berufsleben hat sich in den letzten Jahren viel getan. Das sieht man auch daran, dass 32 von 37 Schulen, die sich um das Gütesiegel beworben haben, die Fachjury mit ihren ganzheitlichen und strukturierten Konzepten in Sachen Berufsorientierung überzeugt haben“, betonte Rolf Schumacher von der Landesschulbehörde.

Zwei der Gütesiegel-Schulen haben die Hauptjury mit ihren Aktivitäten zur Begleitung ihrer Schülerinnen und Schüler ins Berufsleben besonders beeindruckt. Daher wurden sie mit einem zusätzlichen Förderpreis ausgezeichnet, der in diesem Jahr von der Siemens AG in Hannover-Laatzen gestiftet wurde. Einen Scheck in Höhe von jeweils 2.500 Euro übereichte Bernd Kehlenbeck, Kaufmännischer Leiter der Siemens-Region Nord, im Rahmen der Feierstunde an die Maximilian-Kolbe-Schule, Förderschule in Hannover, und die IGS Langenhagen. „Beide Schulen haben großes Engagement bei der gezielten Förderung ihrer Schüler bewiesen und zu einem lebendigen Austausch zwischen Klassenzimmer und moderner Arbeitswelt beigetragen – wichtige Faktoren, um jungen Menschen Orientierungsmöglichkeiten zu bieten und ihnen den Weg ins zukünftige Berufsleben zu ebnen. Mit dem Förderpreis möchten wir diesen Einsatz würdigen und ihre weitere Arbeit unterstützen“, erläuterte Kehlenbeck.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Christine Seeger