Interessen bündeln und konstruktive Lösungen finden

Jans-Paul Ernsting, Walter Heitmüller, Karl-Werner Ley und Roland Obersteg unterschreiben die Kooperationsvereinbarung / HWK HannoverLupe
Jans-Paul Ernsting, Walter Heitmüller, Karl-Werner Ley und Roland Obersteg unterschreiben die Kooperationsvereinbarung / HWK Hannover

Unter diesem Motto wurde jetzt auf dem Gelände des Förderungs- und Bildungszentrums der Handwerkskammer Hannover das Beratungszentrum Bundeswehr – Wirtschaft aus der Taufe gehoben

 

Hannover, 24. März 2010.- Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeiten die Handwerkskammer Hannover, der Berufsförderungsdienst Hannover und das Zentrum für Nachwuchsgewinnung NORD  intensiv im Bereich beruflicher Qualifizierung und Beschäftigung zusammen. Dabei steht die gemeinsame Arbeit auf mehreren Standbeinen.

Die Kooperation begann Mitte der 80er Jahre mit der Durchführung von Meistervorbereitungskursen für das Kraftfahrzeugtechniker- und später auch für das Elektrotechniker-Handwerk. Im Juni 2000 unterschrieb die Handwerkskammer Hannover als erste niedersächsische Handwerkskammer mit der Wehrbereichsverwaltung Nord und dem Zentrum für Nachwuchsgewinnung Nord eine Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Zusammenarbeit im Bereich beruflicher Qualifikation und Beschäftigung. Darüber hinaus veranstalten die Partner seit 2002 einmal im Jahr auf dem Gelände des Förderungs- und Bildungszentrums die Job- und Weiterbildungsbörse.

Jetzt haben die Beteiligten beschlossen, gemeinsam ein Beratungszentrum Bundeswehr – Wirtschaft einzurichten, das im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover in Garbsen angesiedelt ist. Aufgabe dieses Zentrums ist die Optimierung des Personalkreislaufs „Wirtschaft – Bundeswehr - Wirtschaft“.

„Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr eng und vertrauensvoll zusammen,“ erklärte Handwerkskammerpräsident Walter Heitmüller bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. „Da erschien es nur logisch, unsere Interessen noch weiter zu bündeln. Dem Handwerk geht es vor allem darum, dem Mangel an Fachkräften und Betriebsnachfolgern vorzubeugen. Soldaten auf Zeit mit ihren allgemein anerkannten Schlüsselqualifikationen sind in diesem Zusammenhang für uns eine interessante Zielgruppe.“

Dies kommt der Bundeswehr sehr entgegen, denn sie hat ein großes Interesse daran, für die ausscheidenden Soldaten neue Berufschancen zu erschließen. Das machte der Leiter des Kreiswehrersatzamtes Hannover, Karl-Werner Ley, deutlich. „Ziel unserer Berufsförderung ist, Soldaten erfolgreich in die Wirtschaft einzugliedern. Wir bereiten diese während der Dienstzeit mit vielfältigen Maßnahmen darauf vor. Die Kooperation intensiviert unser gemeinsames Netzwerk zum Vorteil aller Beteiligten.“

Auch Kapitän zur See Roland Obersteg, Leiter des Zentrums für Nachwuchsgewinnung NORD, steht der Gründung eines gemeinsamen Beratungszentrums positiv gegenüber. „Damit wollen wir die bisherige Zusammenarbeit vertiefen und erweitern,“ erklärte er. Eine neue Komponente in diesem Zusammenhang sei die Einbeziehung der Wehrdienstberatung Hannover, die jungen Menschen nach Abschluss ihrer Berufsausbildung die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bei der Bundeswehr erläutern und weitere Informationsangebote unter anderen auch im Rahmen von Truppenbesuchen näher bringen solle.

Zielgruppen der Kooperationspartner sind: Schüler, Auszubildende, Gesellen, Grundwehrdienstleistende, freiwillig zusätzlichen Wehrdienst Leistende, Soldaten auf Zeit und Arbeitgeber. Sie sollen in allen Fragen rund um die Themen Ausbildung und Karriere im Handwerk, Ausbildung, Dienst sowie Fort- und Weiterbildung in der Bundeswehr, Wiedereinstieg in den Zivilberuf, Arbeitsvermittlung, Existenzgründung/Betriebsnachfolge und Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten umfassend beraten und betreut werden.

 

 

Ansprechpartnerin für die Medien:

Dr. Sabine Wilp 

online seit 23. Mrz 2010, aktualisiert am 24. Mrz 2010

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