Wohnträume auf 650 qm
Risikofreudig war er und Lust auf Neues hatte er schon immer. So hat Raumausstattermeister Rainer Mucke auch nach 15 Jahren Selbständigkeit wieder einmal etwas gewagt: Er verlagerte seinen Standort, vergrößerte seine Ausstellungsfläche von 50 auf 650 Quadratmeter und gestaltete in einem alten Bauernhof eine riesige Wohnen-Erleben-Landschaft. Seinen Kunden biete er hier eine Vielfalt, die in der Region Hannover ihresgleichen sucht.
Das ist der Traum eines jeden Raumausstatters: Eine Ausstellungsfläche von 650 Quadratmetern ganz nach eigenen Vorstellungen und mit dem Blick für den Geschmack seiner Kunden mit Stoffen, Vorhängen, Tischwäsche, Teppichen und Möbeln so auszustatten, dass jeder Raum eine andere Atmosphäre ausstrahlt und einen eigenen Stil hat.
Rainer Mucke, seit über 15 Jahren selbständiger Raumausstattermeister, hat sich diesen Traum erfüllt. „Ich wollte noch einmal etwas Neues auf die Beine stellen. Und wenn ich es jetzt nicht gemacht hätte, dann wäre es nie mehr etwas geworden", erzählt Mucke. So hat er Anfang 2007 ein altes, bereits länger leer stehendes Fachwerkhaus in Hannover-Buchholz gemietet und es mit seinen fünf Mitarbeitern in anstrengenden drei Monaten zu einer riesigen Repräsentationsfläche umgewandelt, die in Hannover einzigartig ist.
Hier kann er seinen Kunden dreimal so viele Stoffe zeigen wie zuvor in Misburg, und das nicht nur anhand von kleinen Mustern, sondern als originalgroße Anschauungsobjekte. An jedem Fenster hängen Gardinen und Vorhänge, Teppiche sind ausgelegt, Kissen zieren Sofas und die passende Tischwäsche bedeckt stilvoll dekorierte Tische. Viel Platz bedeutet außerdem den Vorteil, selbst gebaute Tische sowie hochwertige Kinder- und Büromöbel zeigen zu können. Ebenso ist Raum, um schicke italienische Sonnenschutzsysteme in Originalgröße zu präsentieren. Der neueste Trend sind, so Mucke, exklusive Tapeten mit modernen Mustern und textile Wandbespannung.
Da Mucke schon lange mit anderen Handwerksbetrieben zusammenarbeitet, hat er ihnen in seinem neuen Domizil eine eigene Ausstellungsmöglichkeit eingeräumt. So zeigt die Tischlerei Schenke aus Hannover eine kleine, selbst entwickelte Einbauküche und SHG Bönighausen aus Isernhagen hat ein Badezimmer aufgebaut, so dass für Kunden, die es wünschen, eine komplette Wohnraumberatung möglich ist.
"So eine Neugründung mit immens hohen Investitionskosten braucht selbstverständlich eine längere Anlaufphase", erläutert der Raumausstatter. Postwurfsendungen an 12.000 potentielle Kunden, eine repräsentable Eröffnung mit Modenschau und andere Werbemaßnahmen haben leider bisher noch nicht den gewünschten und erforderlichen Neukundenzustrom gebracht. „Daher ist meine Hauptaufgabe im Moment der direkte Vertrieb. Ich spreche Architekten an und lege Flyer in Bauunternehmen, in Arztpraxen und Rechtsanwaltskanzleien aus", sagt der 47-jährige Unternehmer. Ein angeschlossenes, selbst betriebenes Café schleust die Besucher zuvor durch die abwechslungsreiche Wohnlandschaft.
Neben den Privatkunden, die für hochwertige Produkte und hohe Beratungsleistung angemessen Preise bezahlen, stattet Mucke auch Hotels und Altenheime aus. Dafür fährt er bis nach Berlin oder Usedom, wenn das Auftragsvolumen es hergibt. Außerdem ist er „Hausausstatter" von AWD, dem großen hannoverschen Finanzdienstleiter, für den er auch schon in Wien gearbeitet hat. „Aber eigentlich wollen wir mehr in der Region bleiben", sagt Mucke.
Insgesamt schaut er zuversichtlich in die Zukunft. „Schließlich leben wir seit 15 Jahren in einer Rezession", sagt er mit einem Augenzwinkern, "aber wir sind trotzdem immer gut über die Runden gekommen, denn Leute, die sich ihr Wohnerleben etwas kosten lassen, gibt es immer." (see, 08.12.2008)
Das ist der Traum eines jeden Raumausstatters: Eine Ausstellungsfläche von 650 Quadratmetern ganz nach eigenen Vorstellungen und mit dem Blick für den Geschmack seiner Kunden mit Stoffen, Vorhängen, Tischwäsche, Teppichen und Möbeln so auszustatten, dass jeder Raum eine andere Atmosphäre ausstrahlt und einen eigenen Stil hat.
Rainer Mucke, seit über 15 Jahren selbständiger Raumausstattermeister, hat sich diesen Traum erfüllt. „Ich wollte noch einmal etwas Neues auf die Beine stellen. Und wenn ich es jetzt nicht gemacht hätte, dann wäre es nie mehr etwas geworden", erzählt Mucke. So hat er Anfang 2007 ein altes, bereits länger leer stehendes Fachwerkhaus in Hannover-Buchholz gemietet und es mit seinen fünf Mitarbeitern in anstrengenden drei Monaten zu einer riesigen Repräsentationsfläche umgewandelt, die in Hannover einzigartig ist.
Hier kann er seinen Kunden dreimal so viele Stoffe zeigen wie zuvor in Misburg, und das nicht nur anhand von kleinen Mustern, sondern als originalgroße Anschauungsobjekte. An jedem Fenster hängen Gardinen und Vorhänge, Teppiche sind ausgelegt, Kissen zieren Sofas und die passende Tischwäsche bedeckt stilvoll dekorierte Tische. Viel Platz bedeutet außerdem den Vorteil, selbst gebaute Tische sowie hochwertige Kinder- und Büromöbel zeigen zu können. Ebenso ist Raum, um schicke italienische Sonnenschutzsysteme in Originalgröße zu präsentieren. Der neueste Trend sind, so Mucke, exklusive Tapeten mit modernen Mustern und textile Wandbespannung.
Da Mucke schon lange mit anderen Handwerksbetrieben zusammenarbeitet, hat er ihnen in seinem neuen Domizil eine eigene Ausstellungsmöglichkeit eingeräumt. So zeigt die Tischlerei Schenke aus Hannover eine kleine, selbst entwickelte Einbauküche und SHG Bönighausen aus Isernhagen hat ein Badezimmer aufgebaut, so dass für Kunden, die es wünschen, eine komplette Wohnraumberatung möglich ist.
"So eine Neugründung mit immens hohen Investitionskosten braucht selbstverständlich eine längere Anlaufphase", erläutert der Raumausstatter. Postwurfsendungen an 12.000 potentielle Kunden, eine repräsentable Eröffnung mit Modenschau und andere Werbemaßnahmen haben leider bisher noch nicht den gewünschten und erforderlichen Neukundenzustrom gebracht. „Daher ist meine Hauptaufgabe im Moment der direkte Vertrieb. Ich spreche Architekten an und lege Flyer in Bauunternehmen, in Arztpraxen und Rechtsanwaltskanzleien aus", sagt der 47-jährige Unternehmer. Ein angeschlossenes, selbst betriebenes Café schleust die Besucher zuvor durch die abwechslungsreiche Wohnlandschaft.
Neben den Privatkunden, die für hochwertige Produkte und hohe Beratungsleistung angemessen Preise bezahlen, stattet Mucke auch Hotels und Altenheime aus. Dafür fährt er bis nach Berlin oder Usedom, wenn das Auftragsvolumen es hergibt. Außerdem ist er „Hausausstatter" von AWD, dem großen hannoverschen Finanzdienstleiter, für den er auch schon in Wien gearbeitet hat. „Aber eigentlich wollen wir mehr in der Region bleiben", sagt Mucke.
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online seit 08. Dez 2008, aktualisiert am 08. Dez 2008
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