Ausstellung Sieben in der Handwerksform Hannover

Hannover, 18.03. 2004.- Im März und April zeigt die Handwerksform Hannover die neue Ausstellung „Sieben“. Goldschmiedin Jutta Arndt (Hannover) hat sieben Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus ganz Deutschland um sich versammelt, die Exponate aus den Bereichen Fotografie, Glas, Keramik, Schmuck und Textil zeigen werden.
Jutta Arndt, die im Januar 2004 mit dem Niedersächsischen Staatspreis 2003/2004 ausgezeichnet wurde, zeigt eine Auswahl ihrer Schmuckstücke, mit denen sie eine Verbindung schafft zwischen den Stilen antiker oder mittelalterlicher Formgebung und heutigem Design. Dezent gearbeitete Broschen, Ketten und Ringe in Silber und Gold hat die Hannoveranerin kombiniert mit raffiniert geschliffenen Edelsteinen.

Aus den Grundelementen Dreieck, Viereck und Kreis gewinnt Schmuckgestalter Robert Gebhard (Hannover) Formen für seine Arbeiten in Gold und Silber in Verbindung mit Steinen, Perlen und rekonstruierter Koralle.

Der hannoversche Goldschmied Jürgen Holz, der bereits 1974 den Niedersächsischen Staatspreis erhielt, verknüpft antike Schmuckfunde mit Gold und Edelsteinen und rückt so Elemente aus vergangenen Zeiten in ein neues Licht.

Die hessische Staatspreisträgerin Kyung-Shin Kim, Schmuckgestalterin aus Köln, nutzt für ihre Schmuckobjekte eine ganz eigene Technik: Sie kombiniert Metalle, Steine und koreanisches Seidenpapier und setzt so glanzvolle Akzente.

Mosaikschalen in unterschiedlichen Farbtönen stellt die Göttinger Glasgestalterin Gabriele Küstner vor. Die Glaskunst der Niedersächsischen Staatspreisträgerin von 1997 basiert auf einer antiken römischen Technik (Millefiori). Farbgebung und Formgestalt stehen in einem reizvollen Spannungsverhältnis.

Im Bereich Textil stellt der Handweber Andreas Möller Stoffe von ungewöhnlicher Textur vor. Der in Hamburg lebende Kunsthandwerker wurde 1999 mit dem Hessischen und dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet.

Si-Sook Kang, Keramikerin aus Kellinghusen, verleiht ihren schlichten, großzügig gearbeiteten Stücken mit ihren Glasuren einen besonderen ästhetischen Charakter. Ihre Formsprache wird durch die traditionelle ostasiatische Keramikkunst beeinflusst.

Professor Manfred Zimmermann, Fotografenmeister aus Hannover, ist berühmt für seine Nahaufnahmen industrieller Objekte. Zu der Ausstellung „Sieben“ stellt der niedersächsische Staatspreisträger des Jahres 2000 seine Serie „Sinnbilder“ vor: Blüten aus allernächster Nähe betrachtet, verdichten sich zu Bildern, die durch ihre Farbigkeit bestechen.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 19. März 2004, 20 Uhr

Ausstellung: 20. März bis 17. April 2004

Ausstellungsführungen/Künstlergespräche:
jeweils Mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr
24.03.2004 mit Manfred Zimmermann/31.03.2004 mit Jutta Arndt/07.04.2004 mit Robert Gebhardt/14.04.2004 mit Jutta Arndt
Ort: Handwerksform Hannover, Berliner Allee 17, 30175 Hannover

Öffnungszeiten: Di - Fr 11-18, Sa 11-14, So, Mo und an gesetzlichen Feiertage geschlossen

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Sabine Wilp

online seit 02. Mrz 2006, aktualisiert am 02. Mrz 2006

Seite empfehlen

Um diese Seite jemandem weiter zu empfehlen, füllen Sie bitte dieses Formular aus:

 
 

* Pflichtfeld

Kundenlogin

Das Handwerk - Original Logo