Weiterbildung ist unverzichtbar

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Foto: HWK Hannover
Viele kleine und mittlere Betriebe können sich eine strukturierte und kontinuierliche Qualifizierung ihrer Mitarbeiter nicht leisten. Das von der EU und dem Land Niedersachsen getragene Weiterbildungsförderprogramm IWIN unterstützt niedersächsische Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter den Anforderungen des Marktes entsprechend zu qualifizieren. Die Schaper Notstrom- und BHKW-Technik GmbH nutzt IWIN, um einige ihrer Mitarbeiter in der Elektrotechnik fit zu machen.

"Als wir über die Handwerkskammer Hannover im letzten Jahr vom Programm IWIN (Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen) gehört haben, trafen die Möglichkeiten dieser Weiterbildungsförderung bei uns genau ins Schwarze", berichtet Dietmar Schaper, der zusammen mit seinem Bruder Rainer und seinem Vater Friedrich das über 100 Jahre alte Familienunternehmen in Hannover leitet.

Seit über 50 Jahren installiert und wartet Schaper Notstromaggregate für Krankenhäuser, Energieversorger und große Industriebetriebe, seit den 90er Jahren auch mit allen dazu gehörenden Planungsleistungen. „Die Regelung und Überwachung der antreibenden Motoren funktioniert aber mit immer mehr Elektronik“, erzählt Schaper. „Daher müssen unsere Mitarbeiter mit dem Wandel der Technik immer Schritt halten. Die Weiterbildungen dafür sind sehr zeit- und kostenintensiv.“

Die Firma Schaper muss ohnehin viel in neue Mitarbeiter investieren, da für ihre Aufgabengebiete spezielles Wissen erforderlich ist. Seit neustem warten sie nicht nur Blockkraftheizwerke, sondern bieten auch Neuanlagen an. „Dafür brauchen wir hoch qualifizierte Leute, die wir nach der Einstellung zum Spezialisten heranbilden“, sagt der 35-jährige Betriebsinhaber.

Daher kam das IWIN-Förderprogramm als Finanzspritze in schwierigen Zeiten gerade richtig. Aber nicht nur die Förderung war ein Volltreffer, auch das Weiterbildungsangebot im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover hielt die richtige Maßnahme bereit. So konnten im letzten Jahr mit IWIN zwei Mitarbeiter zur Elektrofachkaft weitergebildet werden. Für 2006 will Schaper die Höchstgrenze von fünf Anträgen pro Jahr ausschöpfen und weitere Mitarbeiter für die Zukunft fit machen. Dass die technische Entwicklung nicht still steht, macht auch die Tatsache deutlich, dass die beiden Brüder gerade einen zusätzlichen Ingenieur eingestellt haben, der sich um den Schwerpunkt regenerative Energien kümmern soll.

„Weiterbildung ist bei unserer schnelllebigen Technik unverzichbar und der Kostendruck durch die großen Kunden wie Energieversorgungsunternehmen ist enorm. Deshalb sind wir froh, dass IWIN seinen Teil zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beiträgt", erläutert Schaper. (see, 19.01.2006)

Die Firma Schaper findet sich im Internet unter www.schaper24.de.

online seit 06. Mrz 2006, aktualisiert am 06. Mrz 2006

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