Stark als Global Player
Reinhard Stankowitz entwickelt und baut Prüfsysteme für die Automobilindustrie, beispielsweise für Fahrzeugsitze, Airbags oder neueste Entwicklungen im Insassen- und Fußgängerschutz. Die in seiner "Manufaktur" in Diepholz gebauten Anlagen werden weltweit vertrieben.
Auch in Diepholz schließen immer mehr Unternehmen und Arbeitsplätze gehen verloren. Nicht jedoch bei der Stankowitz Test Equipement. Hier gibt es seit 1998 steile Aufwärtskurven zu verzeichnen: die Anzahl der Mitarbeiter stieg von fünf auf 34, parallel zu den steigenden Auftrags- und Umsatzzahlen. 1998 wurde das Betriebsgelände erweitert und seitdem zwei neue Produktionshallen errrichtet.
Wie geht das in wirtschaftlich für das Handwerk sehr schwierigen Zeiten? "Wir sind erfolgreich durch die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter und ein bislang von der Konjunktur relativ unabhängiges Geschäftsfeld", erläutert der Geschäftsführer Reinhard Stankowitz, der mit seinem Elektrotechnikbetrieb als Automobilzulieferer tätig ist.
Angefangen hat er in den 70erJahren mit Umweltschutz- und Lebensmitteltechnologie. Seit Anfang der 80er Jahre entwickelt er Mess- und Prüfsysteme für Funktionen im Auto. Seine Spezialität sind Sitzprüfgeräte, die er komplett von der Entwicklung bis zur Fertigstellung in seiner "Manufaktur" herstellt. Aber auch die Prüfung von Lautsprecheranlagen, Anhängekupplungen und der Instrumententafel gehören in sein Tätigkeitsfeld.
Dabei muss Stankowitz ständig mit den neuesten Entwicklungen bei den Automobilherstellern Schritt halten - sei es nun bei Daimler Chrysler, Volvo, Opel, Ford oder Audi. Bei der Einführung von neuen Sicherheitskomponenten bei Daimler Chrysler ist Stankowitz beispielsweise von Beginn an eingebunden, um hier parallel die passenden Prüfsysteme zu entwickeln. Hier gilt selbstverständlich die höchste Geheimhaltungsstufe, denn schließlich soll die Funktionsweise der neuen elektrohydraulische Bremse im Mercedes SL nicht zur Konkurrenz gelangen.
Aktuell beschäftigt sich Daimler Chrysler mit verstärktem Insassen- und Fußgängerschutz, wofür es in den USA demnächst neue Vorschriften geben wird. Eine Messfolie in den Sitzen wird erkennen, ob ein Mann, eine Frau oder ein Kind Platz nimmt, so dass bei einem Aufprall die, für diese Person richtigen Airbags ausgelöst werden. Stankowitz hat zu dieser Entwicklung eine komplette Testanlage entwickelt, die auf dem Markt einmalig ist. Seit 2004 entwickelt er mit erheblichem Forschungsaufwand ein Prüfsystem für den aktiven Fußgängerschutz. In Sekundenbruchteilen erkennen Sensoren einen Zusammenprall mit einem Passanten und lösen Abhilfemaßnahmen aus: die Motorhaube wird hochgefahren und die Außenspiegel werden abgeklappt.
"Durch unser hohes Know-how und den guten Ideen haben wir weltweit wenig Konkurrenz. Dafür liefern wir auch über den ganzen Globus. Zum Beispiel für einen Zulieferer von VW in Mexiko, für Volvo nach Schweden und für die verschiedenen Sitzhersteller nach Amerika", erzählt der 54-jährige Stankowitz. (see, 01.03.2005)
Auch in Diepholz schließen immer mehr Unternehmen und Arbeitsplätze gehen verloren. Nicht jedoch bei der Stankowitz Test Equipement. Hier gibt es seit 1998 steile Aufwärtskurven zu verzeichnen: die Anzahl der Mitarbeiter stieg von fünf auf 34, parallel zu den steigenden Auftrags- und Umsatzzahlen. 1998 wurde das Betriebsgelände erweitert und seitdem zwei neue Produktionshallen errrichtet.
Wie geht das in wirtschaftlich für das Handwerk sehr schwierigen Zeiten? "Wir sind erfolgreich durch die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter und ein bislang von der Konjunktur relativ unabhängiges Geschäftsfeld", erläutert der Geschäftsführer Reinhard Stankowitz, der mit seinem Elektrotechnikbetrieb als Automobilzulieferer tätig ist.
Angefangen hat er in den 70erJahren mit Umweltschutz- und Lebensmitteltechnologie. Seit Anfang der 80er Jahre entwickelt er Mess- und Prüfsysteme für Funktionen im Auto. Seine Spezialität sind Sitzprüfgeräte, die er komplett von der Entwicklung bis zur Fertigstellung in seiner "Manufaktur" herstellt. Aber auch die Prüfung von Lautsprecheranlagen, Anhängekupplungen und der Instrumententafel gehören in sein Tätigkeitsfeld.
Dabei muss Stankowitz ständig mit den neuesten Entwicklungen bei den Automobilherstellern Schritt halten - sei es nun bei Daimler Chrysler, Volvo, Opel, Ford oder Audi. Bei der Einführung von neuen Sicherheitskomponenten bei Daimler Chrysler ist Stankowitz beispielsweise von Beginn an eingebunden, um hier parallel die passenden Prüfsysteme zu entwickeln. Hier gilt selbstverständlich die höchste Geheimhaltungsstufe, denn schließlich soll die Funktionsweise der neuen elektrohydraulische Bremse im Mercedes SL nicht zur Konkurrenz gelangen.
Aktuell beschäftigt sich Daimler Chrysler mit verstärktem Insassen- und Fußgängerschutz, wofür es in den USA demnächst neue Vorschriften geben wird. Eine Messfolie in den Sitzen wird erkennen, ob ein Mann, eine Frau oder ein Kind Platz nimmt, so dass bei einem Aufprall die, für diese Person richtigen Airbags ausgelöst werden. Stankowitz hat zu dieser Entwicklung eine komplette Testanlage entwickelt, die auf dem Markt einmalig ist. Seit 2004 entwickelt er mit erheblichem Forschungsaufwand ein Prüfsystem für den aktiven Fußgängerschutz. In Sekundenbruchteilen erkennen Sensoren einen Zusammenprall mit einem Passanten und lösen Abhilfemaßnahmen aus: die Motorhaube wird hochgefahren und die Außenspiegel werden abgeklappt.
"Durch unser hohes Know-how und den guten Ideen haben wir weltweit wenig Konkurrenz. Dafür liefern wir auch über den ganzen Globus. Zum Beispiel für einen Zulieferer von VW in Mexiko, für Volvo nach Schweden und für die verschiedenen Sitzhersteller nach Amerika", erzählt der 54-jährige Stankowitz. (see, 01.03.2005)
online seit 07. Mrz 2006, aktualisiert am 07. Mrz 2006
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