Reisen: Abschlussarbeiten aus der Goldschmiedeschule Pforzheim
Hannover, 28. Januar 2005.- Drei Jahre lang dauert die Vollzeitausbildung der Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim. Nicht viel Zeit also, um in einer praxisorientierten Designausbildung sowohl die notwendigen handwerklichen Goldschmiedetechniken wie auch die gestalterischen Fähigkeiten zu erlernen. Umso überraschender und beeindruckender die Qualität der Abschlussarbeiten, die die Handwerksform Hannover in ihrer ersten Ausstellung des Jahres 2005 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.
2004 war es das Thema „Reisen“, mit dem sich die Absolventen auseinandersetzen sollten. Bei dieser Auseinandersetzung herausgekommen sind kreative, witzige, ungewöhnliche, tiefsinnige und kontrastreiche Arbeiten aus dem Bereich Schmuck und Gerät. Auf ganz unterschiedliche und individuelle Weise haben die 20 Absolventen der Abschlussklasse die vorgegebene Thematik in Schmuck und Objekte umgesetzt.
„Wenn einer eine Reise macht, dann kann er etwas erzählen.“ Das war das Motto, unter das Stephanie Hensle ihre Arbeit gestellt hat. Auf diese Weise entstanden Anhänger im Postkartenformat, für die Silber, Glasperlen und Email verwendet wurden.
Das Eintauchen in die eigene Vergangenheit, das Sich-Erinnern, die Reise in die Kindheit setzte Leonore Hinz in Schmuck um. Dafür griff sie auf einzelne Puppenelemente zurück, die sie mit schmuckhaften Elementen verbunden hat. Auf diese Weise entstand eine ganz individuelle Anhängerreihe.
Aber auch Reisen in fremde Welten, in Unterwasserwelten (Katarzyna Jakubowska), den Weltraum (Maren Wendt), in den Mikrokosmos (Jenny Bahati Schlawne), die Zukunft (Amir Antolovic) oder eine fiktive Forschungsreise (Denis Kachelmus), bei der archäologische Fundstücke in adäquate Materialien wie Knochen und gegossene Formen aus Silber gefertigt wurden, dienten als Anregung für die Herstellung außergewöhnlicher Schmuckstücke. Daneben entstanden Objekte, die die „Reisebegleiter“ in den Mittelpunkt stellen (Corinna Schendel), die eigene Lebensreise (Theresia Betz) und die Reise in die eigene Psyche (Julia Schambacher) thematisieren oder von Mitbringseln aus fernen Ländern inspiriert sind (Rebecca Huber).
Gearbeitet wurde auf vielfältige Art mit unterschiedlichsten Materialien wie Plastik, Holz, Seife, Porzellan, Edelstein und Metall. Das ganze kreative Potential, alle gestalterischen und handwerklichen Fähigkeiten, die in den drei Ausbildungsjahren gesammelt und erlernt wurden, flossen in die Abschlussarbeiten ein.
Außerdem werden in der Ausstellung noch zahlreiche Arbeiten aus anderen Klassen der Goldschmiedeschule und Uhrmacherschule Pforzheim gezeigt. Insgesamt 80 Nachwuchstalente sind bei der Ausstellung„Reisen“ mit ihren Exponaten vertreten.
Die Ausstellung ist vom 29. Januar 2005 bis 26. Februar 2005 in der Handwerksform Hannover, Berliner Allee 17, 30175 Hannover, zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11-18, Samstag 11-14, Sonntag, Montag und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Ansprechpartner für die Redaktion:
Dr. Sabine Wilp
2004 war es das Thema „Reisen“, mit dem sich die Absolventen auseinandersetzen sollten. Bei dieser Auseinandersetzung herausgekommen sind kreative, witzige, ungewöhnliche, tiefsinnige und kontrastreiche Arbeiten aus dem Bereich Schmuck und Gerät. Auf ganz unterschiedliche und individuelle Weise haben die 20 Absolventen der Abschlussklasse die vorgegebene Thematik in Schmuck und Objekte umgesetzt.
„Wenn einer eine Reise macht, dann kann er etwas erzählen.“ Das war das Motto, unter das Stephanie Hensle ihre Arbeit gestellt hat. Auf diese Weise entstanden Anhänger im Postkartenformat, für die Silber, Glasperlen und Email verwendet wurden.
Das Eintauchen in die eigene Vergangenheit, das Sich-Erinnern, die Reise in die Kindheit setzte Leonore Hinz in Schmuck um. Dafür griff sie auf einzelne Puppenelemente zurück, die sie mit schmuckhaften Elementen verbunden hat. Auf diese Weise entstand eine ganz individuelle Anhängerreihe.
Aber auch Reisen in fremde Welten, in Unterwasserwelten (Katarzyna Jakubowska), den Weltraum (Maren Wendt), in den Mikrokosmos (Jenny Bahati Schlawne), die Zukunft (Amir Antolovic) oder eine fiktive Forschungsreise (Denis Kachelmus), bei der archäologische Fundstücke in adäquate Materialien wie Knochen und gegossene Formen aus Silber gefertigt wurden, dienten als Anregung für die Herstellung außergewöhnlicher Schmuckstücke. Daneben entstanden Objekte, die die „Reisebegleiter“ in den Mittelpunkt stellen (Corinna Schendel), die eigene Lebensreise (Theresia Betz) und die Reise in die eigene Psyche (Julia Schambacher) thematisieren oder von Mitbringseln aus fernen Ländern inspiriert sind (Rebecca Huber).
Gearbeitet wurde auf vielfältige Art mit unterschiedlichsten Materialien wie Plastik, Holz, Seife, Porzellan, Edelstein und Metall. Das ganze kreative Potential, alle gestalterischen und handwerklichen Fähigkeiten, die in den drei Ausbildungsjahren gesammelt und erlernt wurden, flossen in die Abschlussarbeiten ein.
Außerdem werden in der Ausstellung noch zahlreiche Arbeiten aus anderen Klassen der Goldschmiedeschule und Uhrmacherschule Pforzheim gezeigt. Insgesamt 80 Nachwuchstalente sind bei der Ausstellung„Reisen“ mit ihren Exponaten vertreten.
Die Ausstellung ist vom 29. Januar 2005 bis 26. Februar 2005 in der Handwerksform Hannover, Berliner Allee 17, 30175 Hannover, zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11-18, Samstag 11-14, Sonntag, Montag und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
Ansprechpartner für die Redaktion:
Dr. Sabine Wilp
online seit 20. Feb 2006, aktualisiert am 20. Feb 2006
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