Handwerkskammer Hannover investiert in Aus- und Weiterbildung
Hannover, 10. Mai 2007.- Die Bilanz des Jahres 2006 für das Handwerk im Kammerbezirk fällt ganz erfreulich aus. Das geht aus dem heute vorgelegten Jahresbericht 2006 der Handwerkskammer Hannover hervor. Von dem Anspringen der Binnennachfrage konnte auch das Handwerk profitieren. Die Umsätze haben sich 2006 positiv entwickelt. Nach langen Jahren der Flaute stand am Ende des Jahres 2006 erstmals wieder ein Plus vor den Umsatzzahlen. Rund 7,0 Mrd. Euro setzte das Handwerk im Handwerkskammerbezirk Hannover in den letzten 12 Monaten um. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent.
Auch die Zahl der Handwerksbetriebe stieg zum 31. Dezember 2006 im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter an. Allerdings fiel die Zunahme mit einem Plus von 1,5 Prozent moderater aus als zum Jahresende 2005 (+ 5,0 Prozent). Am 31. Dezember 2006 waren insgesamt 17.465 Betriebe bei der Handwerkskammer Hannover eingetragen. Das sind 260 mehr als im Jahr zuvor.
Diese Zunahme ist wiederum jedoch vor allem auf ein weiteres Ansteigen der zulassungsfreien Handwerksberufe zurückzuführen. Ein Trend, der von der Handwerkskammer Hannover mit Skepsis beobachtet wird, bedeutet er doch, dass die Zahl der Betriebe, die gegründet werden, ohne dass der Betriebsinhaber oder die Betriebsinhaberin über eine einschlägige Qualifikation verfügen, weiter zunimmt.
Erfreulicherweise wurde auch bei den Ausbildungszahlen 2006 ein positives Ergebnis erzielt. 3.423 neue Verträge wurden bis zum 31. Dezember 2006 in die Lehrlingsrolle eingetragen. Das sind 225 bzw. 7,0 Prozent mehr als zum Vergleichsdatum 2005. Die Gesamtzahl der Lehrstellen stieg nach fünf Jahren erstmals wieder leicht an (+ 0,2 Prozent). Damit wurden die Vorgaben aus dem Ausbildungspakt deutlich übererfüllt.
In diesem Zusammenhang machte der Präsident der Handwerkskammer Hannover, Walter Heitmüller, deutlich, dass es zum Selbstverständnis des Handwerks gehöre, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. „Wir fühlen uns für die Jugend verantwortlich,“ erklärte Heitmüller, „und wir wissen, dass wir gerade jetzt, bevor der demografische Wandel voll auf die Schulabgängerzahlen durchschlägt, dafür sorgen müssen, dass uns morgen die Fachkräfte nicht ausgehen.“
Er hob in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung hervor. Nur auf der Basis einer soliden Ausbildung, die durch lebenslange Weiterbildung immer wieder neu justiert und angepasst werde, sei das Handwerk in der Lage, die Qualität abzuliefern, die der Kunde heute verlange. Vor diesem Hintergrund – so der Kammerpräsident - plane die Handwerkskammer Hannover jetzt auf dem Gelände des Förderungs- und Bildungszentrums in Garbsen den Neubau eines modernen Tagungszentrums mit technisch hochwertiger Ausstattung, flexibler Raumnutzung, mit ganzheitlicher Nutzungsvielfalt und hohem Erlebniswert.
Die Bruttogeschossfläche des neuen Tagungszentrums wird rd. 2.800 Quadratmeter betragen. Der Seminarbereich wird ca. 500 Quadratmeter umfassen. Darüber hinaus wird der Neubau auch 40 Gästezimmer sowie ein Restaurant beherbergen, in dem etwa 300 Personen täglich ihre Mahlzeiten einnehmen und Veranstaltungen unterschiedlicher Art und Größe durchgeführt werden können.
Im Rahmen einer Mehrfachvergabe wurden die Architekturbüros Werner Brandstetter (Bad Pyrmont), Despang Architekten (Hannover) und Martienssen Architekten und Ingenieure (Hannover) gebeten, Entwürfe für den Neubau eines Tagungszentrums vorzulegen. Ende Februar fällte das Preisgericht die Entscheidung und erkannte dem Architekturbüro Brandstetter aus Bad Pyrmont den ersten Preis zu.
Nach Ansicht der Jury zeichnet sich der Entwurf durch eine konsequente Weiterentwicklung der vorhandenen Baukörper aus. Für den Neubau wurde eine prägnante Formensprache gefunden. Unterschiedliche Nutzungsbereiche sind von außen ablesbar und erzeugen auf diese Weise sowohl eine Fernwirkung wie auch eine besondere Identität für das Tagungszentrum.
Besonders positiv wertete das Preisgericht die Anordnung von zwei Schulungsräumen im zweiten Obergeschoss sowie die nach Westen orientierte Lounge für die abendliche Nachbereitung der Tagungsinhalte. Durch die Öffnung des Foyers zum ersten Obergeschoss erhält das Tagungszentrum eine Großzügigkeit und Offenheit, die die Teilnehmer an den Veranstaltungen positiv beeinflussen werden.
„Für mich steht fest, dass dieser Bau einen Schritt in die Zukunft darstellt,“ erklärte Handwerkskammerpräsident Walter Heitmüller in der Frühjahrsvollversammlung. „Wir nehmen die Themen Aus- und Weiterbildung sowie Personalentwicklung sehr ernst und wollen alles daran setzen, um die Qualität des Handwerks und die Innovationsfähigkeit unseres Wirtschaftsbereiches zu sichern und zu stärken.“ Denn eines stehe fest: Wenn das Handwerk mittel- und langfristig wettbewerbsfähig bleiben wolle, dann brauche es kompetentes Personal, mit dem es in der Lage sei, die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen weiter zu optimieren.
Das Tagungszentrum, das sich durch eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität auszeichnet, soll sich – so die Absicht der Handwerkskammer - zu einem kommunikativen Forum des Handwerks in der Region entwickeln. Voraussichtlich im Herbst 2007 wird der erste Spatenstich erfolgen. Die Bauzeit wird etwa ein Jahr betragen. Für die Realisierung des Neubaus wird die Handwerkskammer Hannover keine öffentlichen Fördermittel in Anspruch nehmen.
Auch die Zahl der Handwerksbetriebe stieg zum 31. Dezember 2006 im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter an. Allerdings fiel die Zunahme mit einem Plus von 1,5 Prozent moderater aus als zum Jahresende 2005 (+ 5,0 Prozent). Am 31. Dezember 2006 waren insgesamt 17.465 Betriebe bei der Handwerkskammer Hannover eingetragen. Das sind 260 mehr als im Jahr zuvor.
Diese Zunahme ist wiederum jedoch vor allem auf ein weiteres Ansteigen der zulassungsfreien Handwerksberufe zurückzuführen. Ein Trend, der von der Handwerkskammer Hannover mit Skepsis beobachtet wird, bedeutet er doch, dass die Zahl der Betriebe, die gegründet werden, ohne dass der Betriebsinhaber oder die Betriebsinhaberin über eine einschlägige Qualifikation verfügen, weiter zunimmt.
Erfreulicherweise wurde auch bei den Ausbildungszahlen 2006 ein positives Ergebnis erzielt. 3.423 neue Verträge wurden bis zum 31. Dezember 2006 in die Lehrlingsrolle eingetragen. Das sind 225 bzw. 7,0 Prozent mehr als zum Vergleichsdatum 2005. Die Gesamtzahl der Lehrstellen stieg nach fünf Jahren erstmals wieder leicht an (+ 0,2 Prozent). Damit wurden die Vorgaben aus dem Ausbildungspakt deutlich übererfüllt.
In diesem Zusammenhang machte der Präsident der Handwerkskammer Hannover, Walter Heitmüller, deutlich, dass es zum Selbstverständnis des Handwerks gehöre, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. „Wir fühlen uns für die Jugend verantwortlich,“ erklärte Heitmüller, „und wir wissen, dass wir gerade jetzt, bevor der demografische Wandel voll auf die Schulabgängerzahlen durchschlägt, dafür sorgen müssen, dass uns morgen die Fachkräfte nicht ausgehen.“
Er hob in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung hervor. Nur auf der Basis einer soliden Ausbildung, die durch lebenslange Weiterbildung immer wieder neu justiert und angepasst werde, sei das Handwerk in der Lage, die Qualität abzuliefern, die der Kunde heute verlange. Vor diesem Hintergrund – so der Kammerpräsident - plane die Handwerkskammer Hannover jetzt auf dem Gelände des Förderungs- und Bildungszentrums in Garbsen den Neubau eines modernen Tagungszentrums mit technisch hochwertiger Ausstattung, flexibler Raumnutzung, mit ganzheitlicher Nutzungsvielfalt und hohem Erlebniswert.
Die Bruttogeschossfläche des neuen Tagungszentrums wird rd. 2.800 Quadratmeter betragen. Der Seminarbereich wird ca. 500 Quadratmeter umfassen. Darüber hinaus wird der Neubau auch 40 Gästezimmer sowie ein Restaurant beherbergen, in dem etwa 300 Personen täglich ihre Mahlzeiten einnehmen und Veranstaltungen unterschiedlicher Art und Größe durchgeführt werden können.
Im Rahmen einer Mehrfachvergabe wurden die Architekturbüros Werner Brandstetter (Bad Pyrmont), Despang Architekten (Hannover) und Martienssen Architekten und Ingenieure (Hannover) gebeten, Entwürfe für den Neubau eines Tagungszentrums vorzulegen. Ende Februar fällte das Preisgericht die Entscheidung und erkannte dem Architekturbüro Brandstetter aus Bad Pyrmont den ersten Preis zu.
Nach Ansicht der Jury zeichnet sich der Entwurf durch eine konsequente Weiterentwicklung der vorhandenen Baukörper aus. Für den Neubau wurde eine prägnante Formensprache gefunden. Unterschiedliche Nutzungsbereiche sind von außen ablesbar und erzeugen auf diese Weise sowohl eine Fernwirkung wie auch eine besondere Identität für das Tagungszentrum.
Besonders positiv wertete das Preisgericht die Anordnung von zwei Schulungsräumen im zweiten Obergeschoss sowie die nach Westen orientierte Lounge für die abendliche Nachbereitung der Tagungsinhalte. Durch die Öffnung des Foyers zum ersten Obergeschoss erhält das Tagungszentrum eine Großzügigkeit und Offenheit, die die Teilnehmer an den Veranstaltungen positiv beeinflussen werden.
„Für mich steht fest, dass dieser Bau einen Schritt in die Zukunft darstellt,“ erklärte Handwerkskammerpräsident Walter Heitmüller in der Frühjahrsvollversammlung. „Wir nehmen die Themen Aus- und Weiterbildung sowie Personalentwicklung sehr ernst und wollen alles daran setzen, um die Qualität des Handwerks und die Innovationsfähigkeit unseres Wirtschaftsbereiches zu sichern und zu stärken.“ Denn eines stehe fest: Wenn das Handwerk mittel- und langfristig wettbewerbsfähig bleiben wolle, dann brauche es kompetentes Personal, mit dem es in der Lage sei, die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen weiter zu optimieren.
Das Tagungszentrum, das sich durch eine hohe städtebauliche und architektonische Qualität auszeichnet, soll sich – so die Absicht der Handwerkskammer - zu einem kommunikativen Forum des Handwerks in der Region entwickeln. Voraussichtlich im Herbst 2007 wird der erste Spatenstich erfolgen. Die Bauzeit wird etwa ein Jahr betragen. Für die Realisierung des Neubaus wird die Handwerkskammer Hannover keine öffentlichen Fördermittel in Anspruch nehmen.
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- Jahresbericht 2006 (
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online seit 10. Mai 2007, aktualisiert am 10. Mai 2007
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