Hommage à Angela
Ausstellung in der Handwerksform Hannover
14. Juli 2007 bis 28. Juli 2007
In feudalen Gesellschaften war Schmuck vor allem Statussymbol und Medium der Repräsentation. Er wurde von den Mächtigen dieser Welt ganz bewusst eingesetzt, um Distanz und Dominanz gegenüber dem Volk auszudrücken. Das hat sich in einer Demokratie grundlegend geändert. Hier avancierte Schmuck zum Ausdrucksmittel der Persönlichkeit, wurde zum Kunst- und Designobjekt, zum modischen Accessoire und Zeichen einer Lebenshaltung.
Und dennoch: Auch im 21. Jahrhundert ist Schmuck nicht generell frei von jeglichen Statusaspekten. Daher initiierte die Fachzeitschrift „Schmuck Magazin“ im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Hommage à Angela“. Dabei sollte der Frage nachgegangen werden, wie die Bundeskanzlerin geschmückt sein soll, die das deutsche Volk repräsentiert.
Mehr als 100 Arbeiten wurden eingesandt. Keine Kronjuwelen, sondern interessante und vielschichtige Arbeiten für eine moderne Frau. Dabei reizte die Schmuckgestalter nicht nur die Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit von Angela Merkel und ihrer Rolle, sondern auch das Spiel mit Symbolen, mit politischen Anspielungen. Junge, phantasievolle Entwürfe mit unkonventionellen Materialien stehen neben anspruchsvoll gestalteten Stücken international renommierter Schmuckdesigner und Manufakturen. Für die Ausstellung wurden 60 Arbeiten ausgewählt, die auf unterschiedliche Art und Weise die Persönlichkeit und das Amt der Bundeskanzlerin in den Blick nehmen.
Dabei tritt durchaus Überraschendes zutage. Wie bei dem Halsschmuck aus Maßbechern zur Verabreichung von Medikamenten von Helen Matzinger aus der Schweiz, der mit dem Thema „innovatives Sparen“ spielt. Oder bei dem "Bunten Verdienstkreuz" aus Filz, Perlen, Pailetten und Silber von Andrea Schmeing-Häusler und Gabriela Jackus aus Ottobrunn. Daher empfiehlt es sich, nicht nur die Schmuckstücke in Augenschein zu nehmen, sondern auch die begleitenden Kommentare der Schmuckgestalter zu lesen.
Ausstellungseröffnung:
Freitag, 13 Juli 2007, 20 Uhr
Einführung in die Ausstellung:
Reinhold Ludwig, Chefredaktion Schmuck Magazin
14. Juli 2007 bis 28. Juli 2007
In feudalen Gesellschaften war Schmuck vor allem Statussymbol und Medium der Repräsentation. Er wurde von den Mächtigen dieser Welt ganz bewusst eingesetzt, um Distanz und Dominanz gegenüber dem Volk auszudrücken. Das hat sich in einer Demokratie grundlegend geändert. Hier avancierte Schmuck zum Ausdrucksmittel der Persönlichkeit, wurde zum Kunst- und Designobjekt, zum modischen Accessoire und Zeichen einer Lebenshaltung.
Und dennoch: Auch im 21. Jahrhundert ist Schmuck nicht generell frei von jeglichen Statusaspekten. Daher initiierte die Fachzeitschrift „Schmuck Magazin“ im vergangenen Jahr den Wettbewerb „Hommage à Angela“. Dabei sollte der Frage nachgegangen werden, wie die Bundeskanzlerin geschmückt sein soll, die das deutsche Volk repräsentiert.
Mehr als 100 Arbeiten wurden eingesandt. Keine Kronjuwelen, sondern interessante und vielschichtige Arbeiten für eine moderne Frau. Dabei reizte die Schmuckgestalter nicht nur die Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit von Angela Merkel und ihrer Rolle, sondern auch das Spiel mit Symbolen, mit politischen Anspielungen. Junge, phantasievolle Entwürfe mit unkonventionellen Materialien stehen neben anspruchsvoll gestalteten Stücken international renommierter Schmuckdesigner und Manufakturen. Für die Ausstellung wurden 60 Arbeiten ausgewählt, die auf unterschiedliche Art und Weise die Persönlichkeit und das Amt der Bundeskanzlerin in den Blick nehmen.
Dabei tritt durchaus Überraschendes zutage. Wie bei dem Halsschmuck aus Maßbechern zur Verabreichung von Medikamenten von Helen Matzinger aus der Schweiz, der mit dem Thema „innovatives Sparen“ spielt. Oder bei dem "Bunten Verdienstkreuz" aus Filz, Perlen, Pailetten und Silber von Andrea Schmeing-Häusler und Gabriela Jackus aus Ottobrunn. Daher empfiehlt es sich, nicht nur die Schmuckstücke in Augenschein zu nehmen, sondern auch die begleitenden Kommentare der Schmuckgestalter zu lesen.
Ausstellungseröffnung:
Freitag, 13 Juli 2007, 20 Uhr
Einführung in die Ausstellung:
Reinhold Ludwig, Chefredaktion Schmuck Magazin
online seit 13. Jun 2007, aktualisiert am 08. Aug 2007
Seite empfehlen
- Weiterbildung
- Weiterbildungsberatung
- Weiterbildungsprogramm online
- Fördermöglichkeiten
- Der Weg zum Meister
- Firmen- und Inhouseschulungen
- Beratung
- Gründung
- Betriebsführung
- Nachfolge
- Umwelt
- Recht
- Ausbildungsberatung
- Weiterbildungsberatung
- Beratungszentrum Bundeswehr - Wirtschaft
- Technologie-Transfer-Stelle
- Handwerk regional
- Was ist Handwerk?
- Zahlen, Daten, Fakten
- Konjunkturberichte
- Handwerksorganisation
- Links zu weiteren Organisationen

