Träume aus Holz
Der Holzbootsbau ist sein Leben. Bootsbauer Ludger Wegmann verwirklicht für Kunden aus ganz Deutschland individuelle Segelschiffträume, baut Einzelteile wie Decks und repariert Holzschiffe. Ans Aufhören denkt der 69-Jährige noch lange nicht, im Gegenteil. Er verwirklicht neue Ideen. Jetzt hat er eine elektrische Putzhobelmaschine als Patent angemeldet. Sie kann runde Flächen dünn abschleifen ohne zu verkanten.
Es hängt alles zusammen: Die Leidenschaft für das Meer, das Segeln, für Boote und das Material Holz. Diese Leidenschaften sind sein Leben und zugleich Grundlage für seinen Beruf.
Ludger Wegmann baut seit über 40 Jahren Segelyachten aus Holz. Jede davon ist ein Einzelstück, nach den speziellen Wünschen der Kunden in Handarbeit gefertigt. „Ich arbeite überwiegend allein, dann kann ich auch guten Gewissens die Verantwortung für die Boote übernehmen", sagt Ludger Wegmann, der das Bild eines Seebären geprägt haben könnte. Das dauere dann zwar im Schnitt zwei Jahre, aber die Kunden warten gerne, denn sie wissen: Was abgeliefert wird, hat Qualität. Außerdem kommen sie gerne in die vor fast 30 Jahren selbst errichtete Halle, in der Wegmann Schiffe bis zu 15 Metern bauen kann, und verfolgen die Fortschritte der Arbeit.
Seit 1980 arbeitet der gelernte Tischler und Bootsbauermeister vor den Toren von Bremen auf eigene Rechnung. Meist sind es spezielle Sonderanfertigungen von Segelbegeisterten aus ganz Deutschland. Die größte Herausforderung war eine Segelyacht, die ihren Kiel hydraulisch unter das Schiff kippen kann, damit der Eigentümer bei seiner Weltumsegelung in die flachsten Gewässer und Häfen einlaufen kann.
Dass Wegmann auch mit 69 Jahren noch nicht an Ruhestand denkt, zeigt seine neueste Idee, die er bereits als Patent angemeldet hat. Seit Jahren ärgerten ihn die handelsüblichen elektrischen Hobel, die für die Rundungen beim Bootsrumpf nicht geeignet sind. Mit seiner Idee werden beim neuen Hobel nicht mehr die Hobeltische gegeneinander verschoben, sondern die Messer heben und senken sich, so dass es zu keinen Verkantungen mehr kommen kann und der Handwerker einen ganz geringen Spanabtrag einstellen kann. „Jetzt suche ich einen Hersteller, der erkennt, dass es für die weltweit erste elektrische Putzhobelmaschine einen beachtlichen Markt gibt", erläutert Wegmann.
Aber auch mit dem möglichen Verkauf des Patents will der Bootsbauer aus Leidenschaft nicht aufhören, elegante Segelschiffe zu bauen. „Nur eine Ganztagsbeschäftigung hält fit", lacht Wegmann, der an den Wochenenden mit seinem eigenen Boot die Wellen kreuzt. (see, 29.01.2008)
Es hängt alles zusammen: Die Leidenschaft für das Meer, das Segeln, für Boote und das Material Holz. Diese Leidenschaften sind sein Leben und zugleich Grundlage für seinen Beruf.
Ludger Wegmann baut seit über 40 Jahren Segelyachten aus Holz. Jede davon ist ein Einzelstück, nach den speziellen Wünschen der Kunden in Handarbeit gefertigt. „Ich arbeite überwiegend allein, dann kann ich auch guten Gewissens die Verantwortung für die Boote übernehmen", sagt Ludger Wegmann, der das Bild eines Seebären geprägt haben könnte. Das dauere dann zwar im Schnitt zwei Jahre, aber die Kunden warten gerne, denn sie wissen: Was abgeliefert wird, hat Qualität. Außerdem kommen sie gerne in die vor fast 30 Jahren selbst errichtete Halle, in der Wegmann Schiffe bis zu 15 Metern bauen kann, und verfolgen die Fortschritte der Arbeit.
Seit 1980 arbeitet der gelernte Tischler und Bootsbauermeister vor den Toren von Bremen auf eigene Rechnung. Meist sind es spezielle Sonderanfertigungen von Segelbegeisterten aus ganz Deutschland. Die größte Herausforderung war eine Segelyacht, die ihren Kiel hydraulisch unter das Schiff kippen kann, damit der Eigentümer bei seiner Weltumsegelung in die flachsten Gewässer und Häfen einlaufen kann.
Dass Wegmann auch mit 69 Jahren noch nicht an Ruhestand denkt, zeigt seine neueste Idee, die er bereits als Patent angemeldet hat. Seit Jahren ärgerten ihn die handelsüblichen elektrischen Hobel, die für die Rundungen beim Bootsrumpf nicht geeignet sind. Mit seiner Idee werden beim neuen Hobel nicht mehr die Hobeltische gegeneinander verschoben, sondern die Messer heben und senken sich, so dass es zu keinen Verkantungen mehr kommen kann und der Handwerker einen ganz geringen Spanabtrag einstellen kann. „Jetzt suche ich einen Hersteller, der erkennt, dass es für die weltweit erste elektrische Putzhobelmaschine einen beachtlichen Markt gibt", erläutert Wegmann.
Aber auch mit dem möglichen Verkauf des Patents will der Bootsbauer aus Leidenschaft nicht aufhören, elegante Segelschiffe zu bauen. „Nur eine Ganztagsbeschäftigung hält fit", lacht Wegmann, der an den Wochenenden mit seinem eigenen Boot die Wellen kreuzt. (see, 29.01.2008)
online seit 29. Jan 2008, aktualisiert am 29. Jan 2008
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