Gewagte Gewebe
Das Weberhandwerk ist längst raus aus der verstaubten und alternativen Ecke. Doris Arendholz repräsentiert das moderne Weberhandwerk. Mit kreativen Schnitten und Design, innovativen Techniken und Materialien versetzt sie ihre Kundinnen immer wieder in Erstaunen.
Wer in den Ausstellungs- und Arbeitsraum von Doris Arendholz kommt, taucht ein in ein Meer von Farben, Mustern und Materialien. Handgewebte kuschelige Jacken mit Mohair und Filz, übergroße Damasttischdecken, Tischsets und Handtücher aus Leinen und Vorhänge und Sitzauflagen aus Papiergarn setzten in jeder Ecke andere Akzente.
"Ich brauche die Abwechslung", sagt Doris Arendholz, die seit 2000 Webermeisterin ist und sich mit einem Anbau an ihr Wohnhaus den Traum einer großen Weberwerkstatt erfüllt hat. Fünf Webstühle passen hier hinein. Viele Besucher fragen, ob sie die denn wirklich alle brauche, lacht Arendholz, aber so könne sie an mehreren Aufträgen gleichzeitig arbeiten und habe für jedes Material und Muster einen passenden Webstuhl.
Abwechslungsreich ist die Arbeit von Doris Arndholz auch auf anderen Gebieten. „Gerade die kniffligen Aufgaben reizen mich besonders", erzählt die 51-jährige Weberin. Da soll sie für eine Trachtengruppe Röcke aus Seide weben und experimentiert dafür mit Muster und Material. Dann hatte sie einen Auftrag von einem Museum, ein altes byzantinisches Seidentuch für eine Ausstellung nachzuarbeiten. Dazu musste sie ihre ganzen Kenntnisse und viel detektivisches Gespür aufbieten, um die Bindetechniken zu entschlüsseln und Muster und Farben wie beim Original hinzubekommen. Die Herausforderung schlechthin: 47 Fäden pro Zentimeter aufzufächern.
Neben den Kirchen als Auftraggebern hat Arendholz vor allem langjährige Privatkundinnen, die sie einmal jährlich zu einer großen Ausstellung einlädt. Hier können sie in Stoffen, Kleidungsstücken und Tischwäsche in Allerseelenruhe stöbern und sich auch noch Metallobjekte, Keramik oder Schmuck von anderen Kunsthandwerkern ansehen.
"Selbstverständlich können meine Kunden auch selber mit Farb- und Mustervorschlägen kommen. So entstehen Kleidungsstücke, die garantiert kein zweiter hat", sagt Arendholz. Pfiffige Schnitte für Jacken und Pullover überlegt sie zusammen mit ihrer Nichte, einer Schneidermeisterin.
Als neuesten Clou verwebt Doris Arendholz Papiergarne für Taschen, Tischsets oder Gardinen und Vorhänge. „Der Händler hatte diese Garne im Angebot", lacht die Weberin, „da habe ich mir gedacht, dass ich daraus gut etwas Neues ausprobieren kann." Auch hier fordert das innovative Material ihre Experimentierfreude heraus. (see, 18.02.2008)
Doris Arendholz finden Sie auch im Internet unter www.da-webhaus.de.
Wer in den Ausstellungs- und Arbeitsraum von Doris Arendholz kommt, taucht ein in ein Meer von Farben, Mustern und Materialien. Handgewebte kuschelige Jacken mit Mohair und Filz, übergroße Damasttischdecken, Tischsets und Handtücher aus Leinen und Vorhänge und Sitzauflagen aus Papiergarn setzten in jeder Ecke andere Akzente.
"Ich brauche die Abwechslung", sagt Doris Arendholz, die seit 2000 Webermeisterin ist und sich mit einem Anbau an ihr Wohnhaus den Traum einer großen Weberwerkstatt erfüllt hat. Fünf Webstühle passen hier hinein. Viele Besucher fragen, ob sie die denn wirklich alle brauche, lacht Arendholz, aber so könne sie an mehreren Aufträgen gleichzeitig arbeiten und habe für jedes Material und Muster einen passenden Webstuhl.
Abwechslungsreich ist die Arbeit von Doris Arndholz auch auf anderen Gebieten. „Gerade die kniffligen Aufgaben reizen mich besonders", erzählt die 51-jährige Weberin. Da soll sie für eine Trachtengruppe Röcke aus Seide weben und experimentiert dafür mit Muster und Material. Dann hatte sie einen Auftrag von einem Museum, ein altes byzantinisches Seidentuch für eine Ausstellung nachzuarbeiten. Dazu musste sie ihre ganzen Kenntnisse und viel detektivisches Gespür aufbieten, um die Bindetechniken zu entschlüsseln und Muster und Farben wie beim Original hinzubekommen. Die Herausforderung schlechthin: 47 Fäden pro Zentimeter aufzufächern.
Neben den Kirchen als Auftraggebern hat Arendholz vor allem langjährige Privatkundinnen, die sie einmal jährlich zu einer großen Ausstellung einlädt. Hier können sie in Stoffen, Kleidungsstücken und Tischwäsche in Allerseelenruhe stöbern und sich auch noch Metallobjekte, Keramik oder Schmuck von anderen Kunsthandwerkern ansehen.
"Selbstverständlich können meine Kunden auch selber mit Farb- und Mustervorschlägen kommen. So entstehen Kleidungsstücke, die garantiert kein zweiter hat", sagt Arendholz. Pfiffige Schnitte für Jacken und Pullover überlegt sie zusammen mit ihrer Nichte, einer Schneidermeisterin.
Als neuesten Clou verwebt Doris Arendholz Papiergarne für Taschen, Tischsets oder Gardinen und Vorhänge. „Der Händler hatte diese Garne im Angebot", lacht die Weberin, „da habe ich mir gedacht, dass ich daraus gut etwas Neues ausprobieren kann." Auch hier fordert das innovative Material ihre Experimentierfreude heraus. (see, 18.02.2008)
Doris Arendholz finden Sie auch im Internet unter www.da-webhaus.de.
online seit 18. Feb 2008, aktualisiert am 18. Feb 2008
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