Gründerkonzept ist preiswürdig
Vor viereinhalb Jahren hat sich Christoph Häusgen, zweifacher Meister im Zimmerer- und Dachdeckerhandwerk, selbständig gemacht. Er setzt auf qualifizierte Mitarbeiter, konsequent ökologische Sanierung zu bezahlbaren Preisen und pfiffige Ideen wie das „Betreute Bauen". Jetzt hat er einen vierten Platz beim Top-Gründer-Wettbewerb des handwerk magazins gemacht.
Mitte Januar kam die gute Nachricht: Christoph Häusgen wurde nach München eingeladen zur Preisverleihung des Top-Gründer-Wettbewerbs des handwerk magazins. Damit gehört er zu den besten neun Betrieben, die Ende Februar ausgezeichnet wurden. „Das ist für mich ein ganz toller Erfolg, auch wenn es schließlich nach den drei Hauptpreise nur einer der vier Regionalpreise ohne Wertung geworden ist", erzählt der Existenzgründer aus Wunstorf überglücklich. „Eine Neugründung aus dem Nichts heraus ist sehr schwierig. Immer wieder musste ich unvorhergesehene Schwierigkeiten meistern. Aber diese Auszeichnung zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin."
Vor viereinhalb Jahren hat sich der zweifache Meister im Zimmerer- und Dachdeckerhandwerk in einem alten Fachwerkhaus selbständig gemacht. Der Weg dorthin war ganz und gar nicht vorgezeichnet. Nach vier Semestern Studium der Geographie und Politologie kam Häusgen die Erkenntnis, dass er etwas Praktisches, Handwerkliches machen muss, um glücklich zu werden. Nach der Zimmererlehre probierte er dann nochmals verschiedene Möglichkeiten des Gelderwerbs aus, bis er 1997 sein „Leben endgültig in geregelte Bahnen lenkte" und in den Beruf des Zimmerers zurück kehrte.
Danach ging alles sehr schnell, aber gründlich. In anderthalb Jahren absolvierte er die Meisterprüfung sowohl im Zimmerer- als auch im Dachdeckerhandwerk. Ein halbes Jahr später war er selbständig. Beide Meistertitel zu haben, war für Häusgen fast unabdingbar, denn nur so kann er qualifizierte Dachsanierungen aus einer Hand anbieten, und hat damit einen echten Wettbewerbsvorteil.
Was die Jury des Wettbewerbs überzeugt hat, war sicherlich sein rundes Unternehmenskonzept. Schwerpunkt ist das ökologische Bauen - bei der Sanierung historischer Bausubstanz über die Restaurierung von Fachwerkbauten bis hin zu modernen Wärmeverbundsystemen mit Roggen, Hanf, Holzwolle oder Jute. „Die Zukunft gehört dem nachhaltigen und gesunden Bauen, das bezahlbar ist", ist der 44-Jährige überzeugt.
Als I-Tüpfelchen und Alleinstellungsmerkmal seines Konzeptes kann sicherlich das sogenannte „Betreute Bauen" gelten. Bei allen Bauprojekten können die Bauherren offiziell mithelfen. Sie decken dann unter Anleitung der Fachkräfte ihr eigenes Dach, zimmern das Gebälk oder gestalten die Fassade. Die Arbeitsleistung wird einfach vom Rechnungsbetrag abgezogen. „So wird das Bauen kostengünstiger", erläutert Häusgen. Und außerdem verhindere dieses Angebot Schwarzarbeit, was Häusgen besonders am Herzen liegt. (see, 06.03.2008)
Mitte Januar kam die gute Nachricht: Christoph Häusgen wurde nach München eingeladen zur Preisverleihung des Top-Gründer-Wettbewerbs des handwerk magazins. Damit gehört er zu den besten neun Betrieben, die Ende Februar ausgezeichnet wurden. „Das ist für mich ein ganz toller Erfolg, auch wenn es schließlich nach den drei Hauptpreise nur einer der vier Regionalpreise ohne Wertung geworden ist", erzählt der Existenzgründer aus Wunstorf überglücklich. „Eine Neugründung aus dem Nichts heraus ist sehr schwierig. Immer wieder musste ich unvorhergesehene Schwierigkeiten meistern. Aber diese Auszeichnung zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin."
Vor viereinhalb Jahren hat sich der zweifache Meister im Zimmerer- und Dachdeckerhandwerk in einem alten Fachwerkhaus selbständig gemacht. Der Weg dorthin war ganz und gar nicht vorgezeichnet. Nach vier Semestern Studium der Geographie und Politologie kam Häusgen die Erkenntnis, dass er etwas Praktisches, Handwerkliches machen muss, um glücklich zu werden. Nach der Zimmererlehre probierte er dann nochmals verschiedene Möglichkeiten des Gelderwerbs aus, bis er 1997 sein „Leben endgültig in geregelte Bahnen lenkte" und in den Beruf des Zimmerers zurück kehrte.
Danach ging alles sehr schnell, aber gründlich. In anderthalb Jahren absolvierte er die Meisterprüfung sowohl im Zimmerer- als auch im Dachdeckerhandwerk. Ein halbes Jahr später war er selbständig. Beide Meistertitel zu haben, war für Häusgen fast unabdingbar, denn nur so kann er qualifizierte Dachsanierungen aus einer Hand anbieten, und hat damit einen echten Wettbewerbsvorteil.
Was die Jury des Wettbewerbs überzeugt hat, war sicherlich sein rundes Unternehmenskonzept. Schwerpunkt ist das ökologische Bauen - bei der Sanierung historischer Bausubstanz über die Restaurierung von Fachwerkbauten bis hin zu modernen Wärmeverbundsystemen mit Roggen, Hanf, Holzwolle oder Jute. „Die Zukunft gehört dem nachhaltigen und gesunden Bauen, das bezahlbar ist", ist der 44-Jährige überzeugt.
Als I-Tüpfelchen und Alleinstellungsmerkmal seines Konzeptes kann sicherlich das sogenannte „Betreute Bauen" gelten. Bei allen Bauprojekten können die Bauherren offiziell mithelfen. Sie decken dann unter Anleitung der Fachkräfte ihr eigenes Dach, zimmern das Gebälk oder gestalten die Fassade. Die Arbeitsleistung wird einfach vom Rechnungsbetrag abgezogen. „So wird das Bauen kostengünstiger", erläutert Häusgen. Und außerdem verhindere dieses Angebot Schwarzarbeit, was Häusgen besonders am Herzen liegt. (see, 06.03.2008)
online seit 06. Mrz 2008, aktualisiert am 06. Mrz 2008
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