Besuch aus China
Benwei Wang absolvierte als erster Chinese in Niedersachsen die Gesellenprüfung als Metallbauer. Die guten persönlichen Beziehungen, die er in Deutschland geknüpft hat, machen ihn zu einem Mittler zwischen den wirtschaftlichen und kulturellen Welten. In China wird Wang jedenfalls ein Werbeträger für die deutsche Wirtschaft sein.
Bis zum 1. Mai 2008 ist Benwei Wang noch in Deutschland. Dann läuft seine Aufenthaltsgenehmigung ab und er fliegt zurück nach China. Im Gepäck hat er den Gesellenbrief als Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik. So richtig fassen, kann der 26-jährige Wang seine Erfolgsgeschichte in Deutschland selbst noch nicht, denn als er 2005 einreiste, war nur ein Volontariat bei Firma Albrecht in Anderten geplant. Dass daraus nach zweieinhalb Jahren ein Abschluss als Handwerksgeselle wurde, ist Wangs Leistungswillen und Durchhaltekraft sowie der unablässigen Unterstützung der Inhaberfamilie Kuni zu verdanken.
Der Landesverband Metall Niedersachsen Bremen hatte das Experiment initiiert, zehn jungen Chinesen zu ihrer theoretischen Ausbildung in China praktische Kenntnisse in Deutschland zu vermitteln. „Wir müssen uns öffnen und gute Kontakte nach China aufbauen, um auf dem chinesischen Markt in Zukunft mitzumischen", ist Norbert Kuni überzeugt. Im Falle von Herrn Wang hat das prima geklappt. Der 26-Jährige hat nicht nur seine praktischen Fähigkeiten erheblich verbessert, sondern auch in kürzester Zeit so gut Deutsch gelernt, dass er in der Berufsschule engagiert mitarbeiten konnte. Aus diesem Grund setzte sich sein Lehrer dafür ein, dass er die Gesellenprüfung als Externer angehen konnte.
Traurig und glücklich zugleich wird Wang nach Shanghai zu seiner Familie zurückkehren. Er hat in Deutschland die „beste Metallbautechnik der Welt" kennengelernt und will aus dem hier Erlernten in China eine Zukunft aufbauen. Bei Siemens hat er sich in einer Autoersatzteilefabrik als Facharbeiter beworben.
Die Kontakte nach Deutschland sollen darüber nicht abreißen. Auch die deutsche Ersatzfamilie Kuni, die ihr fernöstliches Engagement im Pumpen- und Anlagenbau bisher eher in Malaysia sah, hat jetzt einen Ansprechpartner in China. „Solche persönlichen Verbindungen können eine Antwort des Handwerks auf die Globalisierung sein", erläutert Norbert Kuni. „Herr Wang nimmt ein Stück Deutschland mit nach China und ist sicherlich für beide Seiten eine interessante Mittlerfigur. Wenn sich dann langfristig daraus für unser Unternehmen geschäftliche Beziehungen knüpfen lassen, werten wir das als positiven Nebeneffekt." (see, 04.04.2008)
Bis zum 1. Mai 2008 ist Benwei Wang noch in Deutschland. Dann läuft seine Aufenthaltsgenehmigung ab und er fliegt zurück nach China. Im Gepäck hat er den Gesellenbrief als Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik. So richtig fassen, kann der 26-jährige Wang seine Erfolgsgeschichte in Deutschland selbst noch nicht, denn als er 2005 einreiste, war nur ein Volontariat bei Firma Albrecht in Anderten geplant. Dass daraus nach zweieinhalb Jahren ein Abschluss als Handwerksgeselle wurde, ist Wangs Leistungswillen und Durchhaltekraft sowie der unablässigen Unterstützung der Inhaberfamilie Kuni zu verdanken.
Der Landesverband Metall Niedersachsen Bremen hatte das Experiment initiiert, zehn jungen Chinesen zu ihrer theoretischen Ausbildung in China praktische Kenntnisse in Deutschland zu vermitteln. „Wir müssen uns öffnen und gute Kontakte nach China aufbauen, um auf dem chinesischen Markt in Zukunft mitzumischen", ist Norbert Kuni überzeugt. Im Falle von Herrn Wang hat das prima geklappt. Der 26-Jährige hat nicht nur seine praktischen Fähigkeiten erheblich verbessert, sondern auch in kürzester Zeit so gut Deutsch gelernt, dass er in der Berufsschule engagiert mitarbeiten konnte. Aus diesem Grund setzte sich sein Lehrer dafür ein, dass er die Gesellenprüfung als Externer angehen konnte.
Traurig und glücklich zugleich wird Wang nach Shanghai zu seiner Familie zurückkehren. Er hat in Deutschland die „beste Metallbautechnik der Welt" kennengelernt und will aus dem hier Erlernten in China eine Zukunft aufbauen. Bei Siemens hat er sich in einer Autoersatzteilefabrik als Facharbeiter beworben.
Die Kontakte nach Deutschland sollen darüber nicht abreißen. Auch die deutsche Ersatzfamilie Kuni, die ihr fernöstliches Engagement im Pumpen- und Anlagenbau bisher eher in Malaysia sah, hat jetzt einen Ansprechpartner in China. „Solche persönlichen Verbindungen können eine Antwort des Handwerks auf die Globalisierung sein", erläutert Norbert Kuni. „Herr Wang nimmt ein Stück Deutschland mit nach China und ist sicherlich für beide Seiten eine interessante Mittlerfigur. Wenn sich dann langfristig daraus für unser Unternehmen geschäftliche Beziehungen knüpfen lassen, werten wir das als positiven Nebeneffekt." (see, 04.04.2008)
online seit 04. Apr 2008, aktualisiert am 04. Apr 2008
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