Handwerk kritisiert Förderstopp für erneuerbare Energien und Mini-BHKW

Hannover, 05. Mai 2010.- Vor zwei Tagen hat der Haushaltsauschuss des Bundestags entschieden, die Förderprogramme für erneuerbare Energien sowie für kleine Blockheizkraftwerke (BHKW) in diesem Jahr einzustellen. Ab sofort werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) keine Investitionszuschüsse für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen mehr bewilligt.

Jans-Paul Ernsting, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, kritisiert den Förderstopp und erklärt: „Das ist das falsche Signal für Klimaschutz und Beschäftigung! Der Förderstopp bewirkt eine massive Verunsicherung der Hausbesitzer, die beabsichtigen ihre Immobilien energetisch zu sanieren. Es ist zu befürchten, dass sie ihre geplanten Investitionen zurückhalten oder ganz zurückstellen. Dies könnte zu massiven Einbußen bei unseren Handwerksbetrieben führen. Die beginnende Erholung wird damit ausgebremst.“

Gerade jetzt sollte die Bundesregierung ein Interesse daran haben, private Investitionen anzustoßen. Zumal Deutschlands Kurs für mehr Klimaschutz erfolgreich sei. Statt eines Förderstopps wäre eine Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien im Wärmebereich angesagt, so Ernsting.

 

 

Ansprechpartnerin für die Medien:
Dr. Sabine Wilp

online seit 05. Mai 2010, aktualisiert am 05. Mai 2010

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