Prüfung 2000plus

Prüfungen bilden den Abschluss eines in der Regel mehrjährigen Lernprozesses. Sie sollten Norm gebend bestenfalls nicht nur die zurückliegende Ausbildungszeit beeinflusst haben, sondern auch für alle Beteiligten zu einer befriedigenden Erfahrung werden.

 

Prüfungen werden noch zu selten als Chance erkannt, miteinander in Kontakt zu treten und Werte zu erzielen. Auftretende Probleme werden schnell als Prüfungsformalismus beschimpft, aber als systemimmanent hingenommen.

 

Um Prüfungen in die Wertschöpfungskette zu integrieren und der Gefahr des bloßen „Abarbeitens“ von Prüfungen entgegenzuwirken, wurde das Projekt „Prüfung 2000plus“ ins Leben gerufen.

 

Ausgehend von der Frage „Wer erwartet was von wem“ der an Berufsabschlussprüfungen im Handwerk Beteiligten wurden Produkte entwickelt, die helfen sollen, die Organisation, den Inhalt und Ablauf von Prüfungen zu gestalten. Das Prüfungsrecht stand nicht im Vordergrund, aber alle Produkte wurden später daran gemessen und stehen mit ihm in Einklang.

 

Unsere Produkte sind als Empfehlungen für Prüferinnen und Prüfer sowie für Mitarbeiter der Handwerksorganisation zu verstehen und können an die jeweiligen regionalen Gegebenheiten angepasst werden. Zudem leisten die Produkte einen außerordentlichen und für den Prüfungserfolg wichtigen Beitrag, die Kommunikation zwischen den Beteiligten vor und während des Prüfungsprozesses systematisch zu fördern.

 

Wir sind für Ihre Kritik und weitergehenden Hinweise offen, um so gemeinsam das Prüfungswesen im Handwerk stets weiter zu verbessern.



Inhaltsübersicht

Rechtliche Grundlagen

Errichten von Prüfungsausschüssen

Spezielle Anforderungen bei Innungsausschüssen

Vorbereiten und Optimierung Tätigkeit als Prüfer

Vorbereiten von Prüfungen

Durchführen, Abnahme und Dokumentation der Prüfung

Nachbereiten der Prüfung

Sichern der Prüfungsqualität



Ansprechpartner:
Dr. Carl-Michael Vogt

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