270.000 Euro für Aus- und Weiterbildung

Hannover, 14. Juni 2013.- Die Handwerkskammer Hannover hat endgültig grünes Licht für ihr Teilprojekt im Rahmen des „Schaufenster Elektromobilität“ der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg bekommen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat jetzt Fördermittel in Höhe von 278.672 Euro freigegeben. Das Geld wird ab jetzt bis Ende Januar 2016 in den Aufbau einer Lehr- und Lerninfrastruktur für die Aus- und Weiterbildung im Förderungs- und Bildungszentrum auf dem Gebiet der eMobilität investiert.

„Wir freuen uns, dass wir jetzt in unserem Teilprojekt "Qualifizierung Elektromobilität - Handwerk, Service und Vertrieb" richtig Gas geben können “, erklärt Jans-Paul Ernsting, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. „Wir nutzen die Fördergelder dafür, den Mitarbeitern unserer Kfz- und Elektrobetriebe das Know-how zu vermitteln, damit sie Elektrofahrzeuge zielgerichtet verkaufen und die erforderlichen Service-, Wartungs- und Reparaturen sicher und effizient durchführen können“, so Ernsting.

Die Handwerkskammer Hannover ist mit den zwei anderen Handwerkskammern der Metropolregion (Hildesheim-Südniedersachsen und Braunschweig-Lüneburg-Stade) im „Schaufenster Elektromobilität“ mit jeweils einem eigenen Projektantrag vertreten. Mit Hilfe der Fördermittel für die Handwerkskammer Hannover werden jetzt im Förderungs- und Bildungszentrum Schulungswerkstätten für Elektrofahrzeuge eingerichtet und ein Elektrofahrzeug als Schulungsträger und ein Fahrzeug mit Straßenzulassung angeschafft. Zudem sollen an den Standorten der Kammern Ladepunkte im halböffentlichen Raum geschaffen werden.

"Mit der Bewilligung der Fördergelder sind wir in der Lage, eine große Anzahl von Kfz-Fachleuten mit der neuen Technologie vertraut zu machen. Davon wird der Verbraucher als Endkunde profitieren. Und auch die Bundesregierung wird ihrem Ziel, bis 2020 rund 1 Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, ein großes Stück näher kommen“, betont Ernsting.

Ansprechpartner für die Medien:
Christine Seeger

Dr. Frank-Peter Ahlers