HWK Hannover

Der Kampf um die besten Köpfe hat längst begonnen

Job- und Weiterbildungsbörse 2012 steht ganz im Zeichen der Nachwuchsrekrutierung und Fachkräftesicherung für das Handwerk

Hannover, 11. Oktober 2012.- "Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften steigt, und die Rekrutierung von gut ausgebildetem Personal wird zunehmend schwieriger.“ Das machte Walter Heitmüller, Präsident der Handwerkskammer Hannover, bei der Eröffnung der diesjährigen Job- und Weiterbildungsbörse im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover deutlich. "Der Kampf um die besten Köpfe hat längst begonnen,“ so Heitmüller, „und das Handwerk muss sich anstrengen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.“

Bereits vor einigen Jahren habe die Handwerkskammer Hannover daher begonnen, neue Dienstleistungsstrukturen aufzubauen, um die in Niedersachsen verfügbaren Fachkräftepotentiale für das Handwerk zu aktivieren und zu nutzen. Das bundesweit einmalige  Personaldienstleistungszentrum, das im vergangenen Herbst aus der Taufe gehoben worden sei, sowie Projekte wie ProMi (Pro Migranten und Integration) und AZF (Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge) seien in diesem Zusammenhang zu nennen.

Bei der Job- und Weiterbildungsbörse, die die Handwerkskammer Hannover gemeinsam mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr veranstaltet, können sich Interessierte über den aktuellen Sachstand dieser Projekte informieren. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung, die im Rahmen der vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium initiierten Fachkräftetage Niedersachsen stattfindet, jungen Menschen, Berufsanfängern und Berufserfahrenen, Soldaten wie Zivilisten, auch die Möglichkeit, sich über Berufschancen sowie Bildungs- und Karrierewege in der Bundeswehr und der Privatwirtschaft zu informieren.

Zwei Tage lang haben Schülerinnen und Schülern, interessierte Auszubildenden, Facharbeiter sowie Gesellinnen und Gesellen, Arbeitssuchende, Betriebsinhaber sowie Handwerksmeisterinnen und -meister aus der Region Hannover die Chance, Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen bzw. neue Mitarbeiter zu akquirieren und sich von kompetenten Bildungspartnern in Sachen Fort- und Weiterbildung beraten zu lassen. Zudem gibt es in vielen Werkstätten die Möglichkeit, Ausbildern und Teilnehmern über die Schulter zu schauen.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen und Sonderveranstaltungen wie den “Technologietagen Metall”, “Innovative Fahrzeugaufbereitung” oder “Zukunftswerkstatt Handwerk: Leistungspotenziale älterer ArbeitnehmerInnen identifizieren, mobilisieren und multiplizieren” rundet die Job- und Weiterbildungsbörse 2012 ab.

 

Ansprechpartnerin für die Medien:
Dr. Sabine Wilp