Fotomedienlaborant/ in

Fotomedienlaboranten und -laborantinnen sind überwiegend in Fotolaboren beschäftigt. Hier be- und verarbeiten sie Film- und Bildmaterial manuell oder maschinengesteuert und verbinden es mit Textinformationen zu einem einheitlichen Produkt.

Fotolabors, Druckereien, die Bilder für Zeitschriften oder Plakate aufbereiten, und Fotoredaktionen, z.B. von Fernsehanstalten: Hier arbeiten Fotomedienlaboranten und -laborantinnen vorwiegend. Darüber hinaus sind sie in Verlagen tätig, die Bilder selbst bearbeiten, bzw. Ansichtskarten, Plakate oder Kunstrepros publizieren.

Dort trifft man sie im Labor, in der Werkstatt und am Bildschirm - der auch in einem Büro stehen kann - an. Entwickeln sie Bilder manuell im chemischen Verfahren, arbeiten sie in Dunkelkammern. Kunden bedienen sie im Verkaufsraum.

Die Ausbildung im Überblick
Fotomedienlaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in handwerklichen Betrieben, Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen ausgebildet. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Ausbildungsvergütung*
Grundsätzlich richtet sich die konkret auszuzahlende Vergütung
nach der Branchenzugehörigkeit und dem dazugehörigen
Tarifvertrag.

Ist der Betrieb keiner Branche zuzuordnen, gelten die unten stehenden
Vergütungen als Empfehlung:
1. Lehrjahr: 510 €
2. Lehrjahr: 575 €
3. Lehrjahr: 655 €

*Angaben zur Vergütung sind ohne Gewähr und über die entsprechenden Tarifpartner/Innungen/Verbände zu erfragen.

Berufsbildende Schule
Multi-Media-Berufsbildende Schule
Expo Plaza 3
30539 Hannover
Tel.: 05 11 / 64 61 98 11