Handwerkskammer Hannover begrüßt Niedersächsisches Energiekonzept

Hannover, 01. Februar 2012.- Die Handwerkskammer Hannover begrüßt das von der Landesregierung verabschiedete "Niedersächsische Energiekonzept", mit dem die Energiewende in Niedersachsen realisiert werden soll. Unter anderem soll mit dem Konzept erreicht werden, innerhalb von acht Jahren 25 Prozent des Endenergieverbrauchs in Niedersachsen aus erneuerbaren Energien zu decken.

"Das Konzept enthält viele praxisorientierte Überlegungen, die in Niedersachsen zu massiven Energie- und CO2-Einsparungen führen können," erklärte Jans-Paul Ernsting, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. "Davon kann das Handwerk profitieren, wenn die  Weichen richtig gestellt werden." Ein erster Testfall - so Ernsting - sei die Frage, ob es der Landesregierung gelingen werde, sich in diesem Jahr bei strittigen Fragen wie der steuerlichen Absetzbarkeit von Baumaßnahmen oder der Anerkennung von Gebäudeenergieberatern des Handwerks auf Bundesebene politisch durchzusetzen.

Das Niedersächsische Energiekonzept, das Maßnahmen für den beschleunigten Ausbau der enerneuerbaren Energie, zur Energieeinsparung im Gebäudebestand  sowie zur Erhöhung der Energieeffizienz in Unternehmen und im Verkehrssektor enthält. greift viele Vorschläge der seit 2008 arbeitenden unabhängigen Regierungskommission Klimaschutz auf, an der unter anderem die Handwerkskammer Hannover mitgewirkt hat. Es bildet das erste von mehreren Bausteinen des Energie- und Klimaschutzprogramms der Landesregierung. Im Laufe des Jahres soll mit der niedersächsischen Klimaschutzstrategie der zweite Baustein nachfolgen.