Jessica Ludwig im Jugendbeirat.
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Jessica Ludwig im Jugendbeirat.

Ihre Meinung war gefragt

Hannover.- (see) „Das war eine ganz tolle Erfahrung“, zeigt sich Jessica Ludwig noch immer begeistert. Sie war als Abgesandte der Handwerkskammer Hannover jetzt für zwei Tage in Berlin, um im sogenannten Jugendbeirat der Imagekampagne des deutschen Handwerks die alten und neuen Motive und Aktionen der Nachwuchskampagne unter die Lupe zu nehmen. „Es war total bereichernd, mit Lehrlingen aus unterschiedlichen Gewerken aus ganz Deutschland zusammenzutreffen und sich auszutauschen“, betont die Tischlerauszubildende, die im Sommer ihre Lehre bei ARTfischer in Wunstorf abschließt.

Die Mitglieder des Jugendbeirats sollten nicht nur die Imagekampagne zur Nachwuchssicherung speziell aus jugendlicher Sicht bewerten, sondern auch schildern, wie sie ins Handwerk gefunden haben und was Ausbildungsbetriebe verbessern können, um reizvoller für potentielle Bewerber zu werden. „Für mich wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn an meinem Gymnasium mehr Berufsorientierung in Richtung duale Ausbildung stattgefunden hätte. Auch die Arbeitsagentur war hier wenig hilfreich. So bin ich eher zufällig, der Vater meines Freundes ist Holzbildhauer, ins Handwerk gekommen und stelle fest, dass es genau das Richtige für mich ist“, so Ludwig.

Und wie kam die Jugendkampagne 2017 bei den Auszubildenden an? Allzu viel darf noch nicht verraten werden, weil der erste Plakatflight erst am 3. März startet, nur so viel: Es gibt eine deutliche farbliche Erneuerung, der neue Slogan entspricht dem Zeitgeist und holt die Jugendlichen dort ab, wo sie stehen. „Nur den Bildmotiven mit den dazugehörigen witzigen Sprüchen aus dem letzten Jahr trauere ich ein bisschen hinterher“, erläutert Ludwig. (03.02.2017)