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Oßwald
Raumausstattermeisterin Lina Heese

Karriere im Eiltempo

Lina Heese ist mit nur 23 Jahren frischgebackene Meisterin im Raumausstatterhandwerk. Für sie ist der Meistertitel der Schlüssel zu einem erfolgreichen Berufsleben.

Hannover.- (vo) Schule fertig und was nun? Eine Frage, die sich viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger stellen. Auch Lina Heese wusste nach ihrem Fachabitur nicht in welche Richtung ihre berufliche Reise gehen würde. Zumindest wusste sie nach einem Praktikum im sozialpädagogischen Bereich, dass dies nicht das Richtige für sie ist. Zum Glück fand im selben Monat „die lange Nacht der Berufe“ in Hannover statt, bei der sich Unentschlossene über Berufsmöglichkeiten in sämtlichen Bereichen – darunter auch im Handwerk – informieren können. „Der Stand der Raumausstatter und Sattler Innung Hannover hat mich sofort begeistert“, erzählt Lina Heese, „obwohl ich den Beruf des Raumausstatters vorher gar nicht wirklich kannte. Die praktische Übung, bei der man aus einem Stück Leder einen kleinen Beutel herstellen konnte sowie der Austausch mit der anwesenden Auszubildenden haben mich überzeugt.“

Dann ging alles ganz schnell: Nach einem Praktikum konnte Lina Heese bei Raumausstattermeisterin Susan Jäger in Misburg ihre Ausbildung beginnen. Am Raumaustatterhandwerk liebe sie am meisten, dass sie mit ihrer Arbeit „alten Möbeln neues Leben einhauchen“ kann, so Heese. Aber auch die Beratung, die Auseinandersetzung mit aktuellen Trends, Dekorationsarbeiten und die Mischung von Modernem und Altem ist es, was diesen Beruf für sie zu einem Traumberuf macht.

Mittlerweile hat Lina Heese nicht nur ihren Gesellenbrief, sondern auch den Meisterbrief im Raumausstatterhandwerk in der Tasche – mit gerade mal 23 Jahren. „Für mich war schon während der Ausbildung klar, dass ich meinen Meister machen will, „sagt Heese, die aus einer Handwerkerfamilie stammt. „Mit dem Meister halte ich mir alle Möglichkeiten offen. Ich bin bestens qualifiziert, kann in einer Führungsposition arbeiten, Lehrlinge ausbilden oder mich Selbstständig machen“, fasst die junge Raumausstattermeisterin zusammen. „Bessere Voraussetzungen für die berufliche Zukunft gibt es ja eigentlich nicht“, so Heese.

Dass mit dem Meister ihre berufliche Weiterbildung nicht endet, ist für die Hannoveranerin selbstverständlich. Deshalb macht sie seit September berufsbegleitend die Fortbildung zur geprüften Restauratorin im Handwerk an der Schlossakademie in Raesfeld. „Es gibt noch so viele Dinge, die ich lernen will. Stehenbleiben ist keine Option“,  betont Lina Heese. (18.10.2016)

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