Lernen leichter und moderner gemacht

Neues Kompetenzzentrum Bau offiziell eröffnet

Hannover, 31. Januar 2012.- Heute wurde auf dem Gelände des Förderungs- und Bildungszentrums der Handwerkskammer Hannover das neue "Kompetenzzentrum Bau“ offiziell eröffnet. In der 1.350 Quadratmeter großen Bauhalle werden Auszubildende und Meisterschüler des Zimmerer-, Maurer- sowie des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerks künftig unter einem Dach aus- und fortgebildet.

Bei der Eröffnung sagte Handwerkskammerpräsident Walter Heitmüller: "Der Neubau des Kompetenzzentrums Bau ist Teil eines umfassenden Modernisierungskonzeptes für das Förderungs- und Bildungszentrums, mit dem wir dafür Sorge tragen, dass sich Handwerkerinnen und Handwerker – vom Lehrling bis zur Führungskraft – auch künftig an diesem Standort auf hohem Niveau weiterbilden können.“

Heitmüller wies darauf hin, dass dem Bauhandwerk als Motor für die Handwerkskonjunktur besondere Bedeutung zukomme. Auch sei die Energiewende und damit die energetische Sanierung des Gebäudebestandes ohne das Handwerk nicht zu schaffen.

"In den nächsten Jahren wird es gerade auf dem Sektor der energetischen Sanierung von Gebäuden viel zu tun geben“, erklärte der Kammerpräsident bei der Eröffnung. „Umso wichtiger ist es, dass unsere Bau- und Ausbaubetriebe für diesen wachsenden Markt gut aufgestellt und vorbereitet sind.“ Mit dem neuen Kompetenzzentrum Bau auf dem Gelände des Förderungs- und Bildungszentrums stehe den Handwerksunternehmen im Kammerbezirk für die Aus- und Weiterbildung ein moderner und leistungsfähiger Partner zur Verfügung.

In das Kompetenzzentrum Bau wurden insgesamt knapp 1,5 Mio. Euro investiert. Der größte Teil der Halle (550 Quadratmeter) ist den Maurern vorbehalten. 357 Quadratmeter groß ist der Hallenteil, in dem die Zimmerer unterrichtet werden. 225 Quadratmeter sind für die Fliesen-, Platten- und Mosaikleger reserviert. Die gesamte Halle mit einer lichten Höhe von 5 Metern wird über eine Fußbodenheizung beheizt, die den Anforderung der ENEV 2009 entspricht. Bei der Innenausstattung wurde auf Helligkeit und größtmögliche Transparenz Wert gelegt.

Verantwortlich für die Architektur des Kompetenzzentrums Bau ist Ringkamp Architektur (Burgwedel). Der Bau der tragenden Stahlkonstruktion wurde von Johannes Stahlbau in Hemslingen übernommen. Als Fachplaner fungierte die ISW Industriegesellschaft (Bremen-Lesum). Am Bau beteiligt waren darüber hinaus zahlreiche handwerkliche Fachbetriebe, die zum überwiegenden Teil aus dem Handwerkskammerbezirk Hannover stammen.

Im Rahmen des Modernisierungskonzeptes für das Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover werden bis Ende 2012 insgesamt 11 Millionen Euro in Neubauten, Modernisierungen und Ausstattung der Werkstätten fließen. Die größte Einzelmaßnahme war der Bau des Tagungszentrums, das bereits 2008 in Betrieb genommen wurde. Im September 2011 wurde das neue Personaldienstleistungszentrum eröffnet, und im Herbst 2011 fiel der Startschuss für das „Kompetenzzentrum Kfz“.

 

Ansprechpartnerin für die Medien:
Dr. Sabine Wilp