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Lernplattform #campushandwerkdigital geht an den Start

Digitale Lernplattform ermöglicht Lehrlingen und Meisterschülern auf dem Campus Handwerk individuelles Lernen zu jeder Zeit.

Die digitale Lernplattform ermöglicht Lehrlingen und Meisterschülern auf dem Campus Handwerk individuelles Lernen zu jeder Zeit. Wir haben mit Volker Schmolz, Geschäftsführer für den Bereich Campus Handwerk darüber gesprochen.

Herr Schmolz, was verbirgt sich hinter der Lernplattform unter #campushandwerkdigital?
Schmolz: Es handelt sich dabei um die bereits von zahlreichen Universitäten und Schulen eingesetzte ILIAS-Lernplattform. Die Abkürzung steht für Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System. Bei uns steht sie unter dem Label #campushandwerkdigital.

Welche Vorteile bietet die Lernplattform für Dozenten?
Schmolz: Mit der Lernplattform können unsere Dozenten digitale Lehr- und Lernmaterialien erstellen und bereitstellen, virtuelle Kommunikation und Kooperation unter Lehrenden und Lernenden ermöglichen, Tests und Umfragen realisieren, das Kursmanagement unterstützen und gezielt Lernprozesse steuern.  Der zeitintensive Ausdruck von Lehrgangsmaterialien entfällt und Unterlagen können einfach und schnell überarbeitet werden, sodass die Lernenden immer mit den aktuellsten Materialen arbeiten können.

Welche Vorteile bietet die Lernplattform für Lehrlinge und Meisterschüler?
Schmolz: Alle Lehrgangsunterlagen können jederzeit von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgerufen werden – auch von zu Hause. Das ermöglicht ihnen individuelles Lernen im eigenen Tempo. Während eines Lehrgangs auf dem Campus können die Lernenden ebenfalls ihre Lehrmaterialien und Arbeitsaufträge abrufen und digital bearbeiten. In unserem digital unterstützen ÜLU-Kurs wird z. B. nichts in Papierform ausgeteilt. Dafür steht jedem Teilnehmer sein „persönliches“ Tablet oder Notebook während des Lehrgangs zur Verfügung. Selbst mit dem eigenen Smartphone ist die Nutzung möglich, da es sich um ein internetgestütztes System handelt. Darüber hinaus können sich die Lernenden ihren persönlichen digitalen Schreibtisch mit den kursrelevanten Arbeitsunterlagen einrichten, und mit anderen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie ihren Dozenten über ein Messenger-Tool kommunizieren und wichtige Infos austauschen. Alles funktioniert elektronisch über nur eine Plattform.

Warum ist es als Bildungszentrum wichtig digitaler zu werden?
Schmolz: Die Digitalisierung schreitet voran und macht auch beim Thema Aus- und Weiterbildung nicht Halt. Unser Ziel ist es, auf dem Campus Handwerk innerhalb von ein paar Jahren alle Kurse, Seminare und Lehrgänge online anbieten zu können. Ein positiver Nebeneffekt ist die Papierersparnis. Durch die digitale Lernplattform können wir rund 80 Prozent des Papierverbrauchs für Lehrgänge einsparen.

Wo  wird die Lernplattform bereits eingesetzt?
Schmolz: Derzeit arbeitet ein ÜLU-Lehrgang und ein Meisterkurs im Bereich Kfz mit dem System. Die Rückmeldungen sind positiv. Im März fangen wir mit einem Kurs im SHK-Bereich an. Nebenher arbeiten die Dozenten weiter daran, ihre Schulungsunterlagen zu digitalisieren und die Inhalte so aufzubereiten, dass sie für den digitalen Unterricht genutzt werden können. Das braucht seine Zeit. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir zeitnah sukzessive alle Lehrgänge auf dem Campus Handwerk auf digital umstellen können. (01.03.2018)

Hier geht es zur Lernplattform #handwerkdigital


Ansprechpartner Lernplattform:

Michael Gillert
Diplom-Ingenieur (FH) - Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)

Tel. (0 51 31) 70 07 - 796
Fax (0 51 31) 70 07 - 280
m.gillert--at--fbz-garbsen.de