Prüfungskommissions-Vorsitzender Günter Wille (r.) freut sich mit den neuen Kfz-Meistern in Uniform

HWK Hannover
Prüfungskommissions-Vorsitzender Günter Wille (r.) freut sich mit den neuen Kfz-Meistern in Uniform

Meisterprüfung erfolgreich bestanden!

Hannover.- (sw) Seit mehr als 25 Jahren führt das Förderungs- und Bildungszentrum (FBZ) der Handwerkskammer Hannover in Garbsen Meistervorbereitungslehrgänge für Angehörige der Bundeswehr durch. Jetzt konnten sich erneut 21 Soldaten über die bestandene Meisterprüfung freuen und ihre Urkunden im Rahmen einer kleinen Feierstunde entgegen nehmen.

Matthias Mölle, der Leiter des FBZ, überbrachte den erfolgreichen Absolventen die Grüße und Glückwünsche des Kammerpräsidenten, der dieses Mal die Ehrung nicht selbst vornehmen konnte, da zeitgleich in München die DHKT-Vollversammlung stattfand. Mölle betonte, dass Handwerk und Bundeswehr seit vielen Jahren verlässliche Partner seien, die auf zahlreichen Feldern intensiv miteinander kooperieren. Dies mache unter anderem das im letzten Jahr gegründete Beratungszentrum Bundeswehr - Wirtschaft deutlich, das im FBZ angesiedelt sei. Dessen Aufgabe sei es, den Personalkreislauf zwischen Bundeswehr und Wirtschaft möglichst optimal zu gestalten. Er wies ferner darauf hin, dass der Meisterbrief die höchste Qualifikationsstufe darstellt, die das deutsche Handwerk zu vergeben habe. Der Titel bilde eine gute Basis, um das Fortkommen in der Bundeswehr zu erleichtern und stelle zugleich einen guten Grundstein für eine spätere Karriere in einem zivilen Beruf dar.

Darauf wies auch Wilhelm Meyer, Abteilungspräsident der Wehrbereichsverwaltung Nord und damit zuständig für den Berufsförderungsdienst der fünf norddeutschen Bundesländern, hin. Er legte den frischgebackenen Meistern in Uniform ans Herz, alles dafür zu tun, um das bereits erworbene Wissen ständig frisch und aktuell zu halten. Dafür sei der Berufsförderungsdienst genau der richtige Partner.

Überschattet wurde die Feierstunde von den Ereignissen in Japan, die von Hauptmann Fischer thematisiert wurden. Er bat die Kfztechnikermeister in Uniform, bei aller Freude über die bestandene Prüfung nicht zu vergessen, dass sie in erster Linie Soldaten seien. Zu ihren Aufgaben gehöre es, die Bundesrepublik bei ihren exekutiven Aufgaben zu unterstützen. Dazu zählten auch Einsätze in Afghanistan oder in Krisenregionen. (17.03.2011)