Meisterstück, Tischler, Meisterprüfung, Handwerk,
Handwerkskammer Hannover/Seeger
Henning Großmann (l.) und Christian Rieland präsentieren stolz ihre Meisterstücke.

Meisterstücke sind Schmuckstücke

18 angehende Tischlermeister haben jetzt den praktischen Teil ihrer Meisterprüfung in der Handwerkskammer Hannover bestanden.

Hannover.- (see) In diesem Jahr läuft alles anders – notgedrungen. Auch durch die Meisterfeier der Tischler und die sonst übliche Ausstellung der Meisterstücke in der Handwerkskammer Hannover machte Corona einen Strich. „Ich hatte mich sehr auf die Meisterfeier gefreut, aber das geht nun mal in diesem Jahr nicht. Dafür treffen wir uns in kleiner Runde und ich werde eine kleine Ansprache halten“, erzählt Henning Großmann, der jetzt mit 17 weiteren Tischlern den praktischen Teil der Meisterprüfung vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer Hannover erfolgreich absolvierte. Und zwar mit der besten Bewertung von allen Meisterstücken. Sein Vitrinen-Ensemble mit einem Uhrenkasten für eine 150 Jahre alte Wanduhr überzeugte die Prüfer in der Verarbeitung und im Design. Und das, obwohl Henning Großmann einen etwas ungewöhnlichen Berufsweg hinter sich hat. Der 49-Jährige hat zwar Tischler gelernt, ist aber seit 13 Jahren in einem anderen Beruf tätig. Er ist Pastor in einer Baptistengemeinde in Hannover und hat sich für den Meistervorbereitungskurs ein Sabbatjahr genommen. „Wirkliche Arbeit ist Arbeit mit den Händen, etwas zu schaffen, wo vorher nichts war. Dass ich das kann, darauf bin ich sehr stolz“, sagt der frischgebackene Handwerksmeister, der zwar Pastor bleiben will, aber dem Handwerk in irgendeiner Weise auch verbunden bleiben möchte.

Christian Rieland aus Hannover hat die Meisterschule gleich an die Lehrzeit angeschlossen. Er nutzte die Begabtenförderung, um diesen Karriereschritt direkt zu gehen. Sein nächstes Ziel ist ein Studium im Holzingenieurwesen n der HAWK Hildesheim. „Für mich war der Austausch im Meistervorbereitungskurs insbesondere mit den älteren Kollegen sehr hilfreich, so konnte ich vieles über das rein Fachliche hinaus lernen“, betont der 24-Jährige. Aber auch ansonsten wird ihm der Meistertitel auch während des Studiums gute Dienste leisten. Denn Rieland möchte als neben dem Studium einen Betrieb gründen. Nicht nur, um sich das Studium zu finanzieren, sondern auch um sich seinen Herzenswunsch zu erfüllen, nämlich Unikate zu bauen, Möbel, die nicht von der Stange konstruiert sind, sondern den individuellen Kundenwunsch ganz kreativ umsetzen. (17.08.2020)

Meisterstücke, Tischler
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