Mit dem Praktikum zur Lehrstelle

Hannover, 11. März 2013.- Kaum ein Betrieb entscheidet sich noch für eine Bewerberin oder einen Bewerber um einen Ausbildungsplatz ohne vorheriges Praktikum. „Auch für die Schülerinnen und Schüler ist ein Praktikum sehr hilfreich, um einen Beruf und einen Betrieb kennen zu lernen und sich auf eine Bewerbung vorzubereiten“, erläutert Carl-Michael Vogt, Leiter der Abteilung Berufliche Bildung in der Handwerkskammer Hannover.

„Daher raten wir jedem Schulabgänger, der für dieses Jahr noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, die Osterferien für ein Praktikum zu nutzen. So kann man sich vergewissern, ob der Wunschberuf auch wirklich zu den eigenen Fähigkeiten und Talenten passt“, rät Vogt. Wer in seiner Freizeit ein Praktikum absolviere und sich dem potentiellen Ausbildungsbetrieb von seiner besten Seite präsentiere, der habe auch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. In vielen Fällen könnten die Schüler durch einen guten Eindruck im Praktikum sogar schlechte Schulnoten ausgleichen.

Und noch ein wichtiger Tipp des Bildungsexperten: „Schülerinnen und Schüler sollten am besten schon vor dem Praktikum fragen, ob der Betrieb auch einen Ausbildungsplatz anbietet“, so Vogt. Denn ein erfolgreich verlaufenes Praktikum sei oft der direkte und sicherste Einstieg in eine Ausbildung nach den Sommerferien.

Wer noch nach einem Praktikumsbetrieb sucht, der wird in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover fündig. Unter www.hwk-hannover.de/lehrstellenboerse sind zurzeit mehr als 150 Plätze in rund 30 Berufen aufgelistet.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Christine Seeger