Glasserie "Omtanke" von Maria Espersen

Glasserie "Omtanke" von Maria Espersen

Second Life

28. Januar 2012 bis 25. Februar 2012

Viele Materialien werden nach Gebrauch einfach weggeworfen und landen auf der Müllkippe. Kein Wunder also, dass jeder Deutsche pro Jahr etwa eine halbe Tonne Abfall produziert. Darunter befindet sich auch manches, was problemlos nach- oder umgenutzt werden könnte.

Dieses Thema greift die Handwerksform Hannover in ihrer Jahresauftaktausstellung 2012 auf. Gezeigt werden die Exponate von angewandten Künstlern und Designer, die sich mit den Themen Re-Cycling, Re-Use und Up-Cycling beschäftigen. Denn ein Material, das für den einen keinen Wert mehr hat, kann für den anderen durchaus ein interessanter Grundstoff für ein ganz neues Produkt sein.

42 angewandte Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und Schweden sind in der Ausstellung vertreten. Sie zeigen, wie spannend die Wiederverwertung, Weiterverwertung oder Umnutzung von Materialien sein kann. Papier, das vor dem Verschwinden im Abfallcontainer bewahrt wurde, dient als Ausgangsstoff für Taschen oder fungiert als neue Oberfläche für ein Kleinmöbel. Alte Videofilme, Fahrradschläuche oder Computerteile werden zu Schmuckstücken verarbeitet. Die Trommeln von Waschmaschinen werden zu Schalen umgenutzt. Altglas mit Silber veredelt erhält ein zweites Leben als Gefäß, und ausrangierte Textilien bekommen neue Funktionen als Tasche oder Schmuck.

Der Fantasie und Kreativität sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Zum Einsatz kommen die unterschiedlichsten Materialien. Alltägliches wie Papier, Glas oder Computerteile. Aber auch eher Ungewöhnliches wie Brillengestelle, Grabsteine, oder Lederhosen. 

 

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 27. Januar 2012, 20 Uhr

Begrüßung
Dipl.-Kfm. Jans-Paul Ernsting
Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover

Einführung in die Ausstellung
Dr. Sabine Wilp
Leiterin der Handwerksform Hannover

 

Ausstellungsführung:
16. Februar 2012, 16.30 bis 17.30 Uhr
mit Friederike Otto von der Werkakademie für Gestaltung und Design im Handwerk
Niedersachsen e.V.