Starke Kommunen sind gut für das Handwerk

Handwerkskammer Hannover formuliert die Forderungen des Handwerks anlässlich der Kommunalwahl 2011

Hannover, 28. Juni 2011.- Mit einem 44 Seiten starken Positionspapier will die Handwerkskammer Hannover im Vorfeld der Kommunalwahlen in Niedersachsen am 11. September 2011 Anstöße für eine Kommunalpolitik geben, die auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet ist und die Belange des Handwerks angemessen berücksichtigt.

„Das Handwerk braucht starke Kommunen und die Kommunen müssten Interesse an starken Handwerksbetrieben haben“, stellt Walter Heitmüller, Präsident der Handwerkskammer Hannover fest. „Nur starke Kommunen können so gute Standortbedingungen schaffen, dass unsere 18.350 Handwerksbetriebe mit ihren 103.000 Beschäftigten auch zukünftig einen positiven Beitrag für Wachstum, Innovation und die Bereitstellung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen leisten können.

„Daher appelliert das Handwerk im Kammerbezirk Hannover an die Politik, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und seine Vorschläge für eine zukunftsorientierte und verantwortungsbewusste Kommunalpolitik zu berücksichtigen“, macht Heitmüller weiter deutlich. Schließlich sei das Handwerk einer der bedeutendsten Wirtschaftsbereiche. Die Betriebe im Kammerbezirk erwirtschafteten 2010 beispielsweise einen Umsatz in Höhe von rund 6,98 Mrd. Euro, zahlen Steuern, sichern Beschäftigung und bilden überproportional aus.

„Wir fordern beispielsweise in unserem Positionspapier, dass Kommunen die Betriebe vor Ort bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen angemessen berücksichtigen und dabei den Wertgrenzenerlass anwenden“, erläutert der Kammerpräsident. Außerdem sei eine langfristig angelegte, systematische Erhaltungsstrategie für die öffentliche Infrastruktur genauso wichtig wie neue Verkehrskonzepte, um die Mobilität vor allem in den Städten zu erhalten und zu verbessern. „Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass nur eine ausbalancierte Haushaltspolitik, die (Handwerks-)Wirtschaft stärkt, wir fordern eine bessere Ausstattung der Berufsschulen und geben deutlich zu bedenken, dass der Einsatz geförderter Arbeitskräfte im Dienst der Gemeinden nicht in Konkurrenz zum handwerklichen Bau- und Ausbausektor stehen darf“, zählt Heitmüller weitere wichtige Punkte aus dem Positionspapier auf.

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Positionspapier der Handwerkskammer Hannover zur Kommunalwahl 2011  

Ansprechpartnerin für die Medien:
Christine Seeger