Teilnahmebedingungen

1. Anmeldung

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen (Lehrgänge, Seminare, etc.) der Handwerkskammer Hannover muss schriftlich oder mit dem Online-Buchungsverfahren erfolgen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Ein Anspruch auf einen Kursplatz besteht nicht. Der Eingang der Anmeldung wird schriftlich bestätigt. Durch die schriftliche
Bestätigung kommt ein bindender Vertrag zustande. Durch die Teilnahme an Veranstaltungen, die zur Vorbereitung auf eine Prüfung angeboten werden, wird kein Anspruch auf Zulassung zu der jeweiligen Prüfung begründet. Die Zulassungsbedingungen richten sich nach den jeweiligen Prüfungsordnungen. Der Teilnehmer/die Teilnehmerin hat die
Zulassung zu der jeweiligen Prüfung selbständig bei der zuständigen Abteilung zu beantragen.

2. Seminar- bzw. Lehrgangskosten

Die Seminar- bzw. Lehrgangskosten werden mit Zugang der Rechnung bei dem Teilnehmer/der Teilnehmerin, spätestens zum Veranstaltungsbeginn, fällig. Die Seminar- bzw. Lehrgangskosten sind unabhängig von Leistungen Dritter (z. B. Agentur für Arbeit, Fördermittelgeber, wie z. B. Meister-BAföG oder Begabtenförderung, Berufsförderungsdienst) zu zahlen. Die Handwerkskammer Hannover erhebt bei Meistervorbereitungskursen eine Servicepauschale in Höhe von 100,00 Euro. Diese wird fällig mit Zugang der Anmeldebestätigung. Die Zahlungspflicht bleibt auch im Falle eines Rücktritts nach Nr. 4 dieser Bedingungen oder einer Kündigung nach Nr. 5 dieser Bedingungen bestehen.

3. Widerrufsbelehrung

Verbraucher haben das nachstehende Widerrufsrecht, wenn der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln geschlossen wurde: Sie können die Vertragserklärung innerhalb von einem Monat ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.Der Widerruf ist zu richten an: Handwerkskammer Hannover, Berliner Allee 17, 30175 Hannover

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oderteilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit
der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Zugang. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht
ausgeübt haben. Ende der Widerrufsbelehrung

4. Rücktritt vor Veranstaltungsbeginn

Ein Rücktritt nach erfolgter Anmeldung ist nur unter den nachstehenden Bedingungen möglich: Der Teilnehmer/die Teilnehmerin kann bis zum letzten Werktag vor Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt vor Veranstaltungsbeginn ist mit folgenden Fristen kostenfrei möglich:

  • bis 14 Tage bei Veranstaltungen mit einer Dauer bis 200 Unterrichtsstunden
  • bis 28 Tage bei Veranstaltungen mit einer Dauer über 200 Unterrichtsstunden.

Die Rücktrittserklärung hat schriftlich gegenüber der Handwerkskammer Hannover zu erfolgen. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei der Handwerkskammer Hannover. Die Handwerkskammer Hannover kann bei einem Rücktritt außerhalb der genannten Fristen folgende pauschale Aufwendungsersatzansprüche gegenüber dem Teilnehmer/der Teilnehmerin geltend machen:

  • 50% der Kosten bei Veranstaltungen mit einer Dauer bis 200 Unterrichtsstunden
  • 30% der Kosten bei Veranstaltungen mit einer Dauer über 200 bis 400 Unterrichtsstunden
  • 15% der Kosten bei Veranstaltungen mit einer Dauer über 400 Unterrichtsstunden

Kann der Teilnehmer/die Teilnehmerin den Nachweis erbringen, dass der Veranstalterin ein wirtschaftlicher Nachteil nicht oder wesentlich niedriger als der genannte pauschalierte Aufwendungsersatz entstanden ist, so hat die Veranstalterin nur einen Zahlungsanspruch in Höhe des nachgewiesenen wirtschaftlichen Nachteils. Durch Stellung einer Ersatzperson, die in gleichem Umfang in die bestehenden Rechte und Pflichten des Vertragsverhältnisses eintritt, entfällt der o. g. Aufwendungsersatz. Bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Rücktrittserklärung bleibt die Pflicht zur Zahlung der gesamten Seminar- bzw. Lehrgangskosten bestehen.

5. Kündigung nach Veranstaltungsbeginn

Lehrgänge mit einem Umfang über 300 Unterrichtsstunden sind nach Veranstaltungsbeginn ohne Angabe von Gründen schriftlich kündbar. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Monatsende. Maßgeblich für die Fristberechnung ist der Zugang des Kündigungsschreibens bei der Handwerkskammer Hannover. Die Abgabe der Kündigungserklärung gegenüber einem Dozenten setzt die Frist nicht in Gang. Die Handwerkskammer Hannover behält sich vor, im Falle der Kündigung einenAufwendungsersatzanspruch geltend zu machen. Dieser berechnet sich anteilig nach den besuchten Unterrichtsstunden, beträgt jedoch mindestens 50% der Lehrgangskosten. Darüber hinaus vorausbezahlte Teilnahmebeträge werden erstattet. Kann der Teilnehmer/die Teilnehmerin den Nachweis erbringen, dass der Veranstalterin ein wirtschaftlicher Nachteil nicht oder wesentlich niedriger als der genannte pauschalierte Aufwendungsersatz entstanden ist, so hat die Veranstalterin nur einen Zahlungsanspruch in Höhe des nachgewiesenen wirtschaftlichen Nachteils. Das beiderseitige Recht zur außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes (z. B. nicht nur vorübergehende und durch ein Attest nachgewiesene Krankheit, die die Teilnahme unmöglich macht) bleibt von dieser Regelung unberührt.

6. Seminarabsage/Änderungen

Die Handwerkskammer Hannover behält sich das Recht vor, z. B. bei ungenügender Beteiligung oder aufgrund anderer zwingender Gründe, Veranstaltungen abzusagen. Bereits gezahlte Kosten werden zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers/der Teilnehmerin, insbesondere auf Schadensersatz, sind ausgeschlossen. Organisatorische Änderungen, die beispielsweise den Ablauf der Veranstaltung oder den Einsatz von Dozenten betreffen, behält sich die Handwerkskammer Hannover ebenfalls vor. Solche Änderungen berechtigen nicht zur Kündigung.

7. Haftung

Bei Diebstahl, Verlust oder Beschädigung des Eigentums von Teilnehmern/innen während des Aufenthalts am Lehrgangsort übernimmt die Handwerkskammer Hannover keine Haftung.

8. Versicherungsschutz

Bei Unfällen während der Unterrichtszeit (auf dem Gelände bzw. in den Räumen der Bildungseinrichtungen) sind die Teilnehmer/innen im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Der Unfallversicherungsschutz richtet sich nach den Bestimmungen der zuständigen Berufsgenossenschaft, soweit die gesetzliche Unfallversicherung zuständig ist. Im Übrigen haben die Teilnehmer/innen selbst für ihren Versicherungsschutz zu sorgen.

9. Computernutzung

Die Teilnehmer/innen sind verpflichtet, die Software nur für Schulungszwecke zu nutzen, nicht zu vervielfältigen, zu ändern oder an Dritte weiterzugeben bzw. Dritten nutzbar zu machen. Genauso dürfen Zugangsdaten nicht an Dritte weitergegeben werden bzw. Dritten nutzbar gemacht werden. Des Weiteren sind die Teilnehmer/innen nicht berechtigt, Konfigurationen an Hardund Software sowie Installationen fremder Software und externer Daten ohne Zustimmung des Dozenten durchzuführen. Urheberrechte sind zu beachten.

10. Internetnutzung

Die Teilnehmer/innen dürfen den Internetzugang der Schulungscomputer nicht für schulungsfremde Zwecke nutzen. Schulungsfremde Zwecke sind insbesondere das Aufrufen oder Downloaden von Seiten mit pornografischen, politisch radikalen, gewaltverherrlichenden oder volksverhetzenden Inhalten. Ferner dürfen keine Uploads durchgeführt werden.

11. Urheberschutz

Die Veranstaltungsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung, Weitergabe und/oder anderweitige Nutzung ist nur mit schriftlicher Einwilligung gestattet.

12. Hausordnung

Bei Seminaren und Lehrgängen im Förderungs- und Bildungszentrum ist die Hausordnung zu befolgen. Diese kann bei Bedarf in den Räumlichkeiten und auf den Grundstücken der Handwerkskammer Hannover eingesehen werden.

13. Folgen bei Verstößen

Die Handwerkskammer Hannover behält sich vor, einzelne Kursteilnehmer von der (weiteren) Teilnahme durch Kündigung auszuschließen. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt insbesondere dann, wenn ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin die Seminar- bzw. Lehrgangskosten nicht bezahlt, gegen die Bestimmungen 9, 10, 11 und/oder 12 dieser Teilnahmebedingungen verstößt oder die Durchführung des Lehrgangs gefährdet. Die Pflicht zur vollständigen Entrichtung der Seminar- bzw. Lehrgangsgebühr bleibt in diesen Fällen bestehen. Bei Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bedingungen behält sich die Handwerkskammer Hannover die Einleitung rechtlicher Schritte vor.

14. Datenschutz

Die mit der Anmeldung übermittelten Daten werden gespeichert. Die Daten unterliegen den datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass bei einer finanziellen Förderung des Lehrgangs, über die erfolgte Teilnahme die fördernde Stelle auf Anfrage zu unterrichten ist. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der Handwerkskammer Hannover zur Datenverarbeitung und Datensicherheit.

15. Salvatorische Klausel

Im Falle der Unwirksamkeit einzelner Klauseln bleibt die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen unberührt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Erklärung zur Datenverarbeitung und Datensicherheit Die Handwerkskammer Hannover gibt ihren Kunden folgende verbindliche Erklärung zur Datenverarbeitung und Datensicherheit:

1. Personen- und organisationsbezogene sowie geschäftliche Daten unserer Kunden, deren Mitarbeiter und Geschäftspartner, die uns von unseren Kunden im Rahmen der Zulassungsprüfung von Maßnahmen übermittelt werden, werden von uns ausschließlich für die Zwecke der Zulassungsprüfung gespeichert und verwendet.

2. Wir geben die uns im Rahmen der Zulassungsprüfung von Maßnahmen übermittelten personen- und objektbezogenen sowie geschäftlichen Daten unserer Kunden, deren Mitarbeiter und Geschäftspartner nicht an Dritte weiter, sofern eine Weitergabe oder Offenlegung nicht im Rahmen der Zulassungsprüfung notwendig ist oder die Daten bei der Prüfung der
Durchführungsqualität gemäß § 86 SGB III durch die Bundesagentur für Arbeit oder ihre Stellen benötigt werden.

3. Wir haben unsere Mitarbeiter auf die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes und in dem vorstehend beschriebenen Umgang auf die Geheimhaltung der uns im Rahmen der Zulassungsprüfung von Maßnahmen übermittelten Daten schriftlich verpflichtet. Ebenso wie wir mit den im Rahmen der Zulassungsprüfung von Maßnahmen erhobenen Daten verantwortlich umgehen, erwarten wir, dass die uns übermittelten Daten ordnungsgemäß von unseren Kunden erhoben wurden und diesen alle eventuell erforderlichen Einwilligungen zur Weitergabe der Daten an uns vorliegen. Sollte eine derartige Einwilligung im Einzelfall nicht gegeben sein,so ist unser Kunde verpflichtet, uns hierauf hinzuweisen.