Zwei kleine "Macherinnen" und ihr Leuchtobjekt

HWK Hannover
Zwei kleine "Macherinnen" und ihr Leuchtobjekt

Volles Haus in der Nacht der Museen 2011

Hannover.- (sw) Auch wenn das Wetter ein wenig zu wünschen übrig ließ, die Teilnehmer der Nacht der Museen 2011 ließen sich dadurch nicht irritieren und in der Handwerksform Hannover riss der Besucherstrom nicht ab. Zu verlockend war das Angebot. Für sieben Euro konnte man insgesamt 19 Museen und Galerien besuchen, und das auch noch ganz bequem, denn auch 2011 fuhren die üstra Kulturbusse wieder alle Häuser an.

Am Ende des Abends war klar: mehr als 1000 große und kleine Besucherinnen hatten die Ausstellung "Einfach Spitze!" besucht und am Rahmenprogramm teilgenommen. Die Ausstellungsführungen von Friederike Otto und Rüdiger Tamm von der Werkakademie für Gestaltung und Design im Handwerk waren stark frequentiert. Auch die Vorführungen von Drechsler und Designer Hans Weißflog aus Hildesheim fanden großen Anklang beim Publikum und bei den Medien. Zwischendrin mußte der international anerkannte Künstler für Radiointerviews und Fototermine zur Verfügung stehen.

Aufmerksamkeit auf die Werkakademie lenkten die Objekte, die die Teilnehmer des Moduls "Experimentelles Gestalten" im Marmorsaal der Handwerkskammer Hannover aufgebaut hatten. Was sollen die Dornen an der Aussenseite des Tisches? Wieso sieht das Regal wie eine Skulptur à la Mondrian aus? Aus was sind die ungewöhnlichen Beine des Hockers gemacht? Fragen über Fragen, die von den Teilnehmern und ihrem Dozenten ausführlich beantwortet wurden.

Unbestrittenes Highlight des Abends waren aber die beiden "Lichtspitzen-Workshops", die sich speziell an Kinder und Jugendliche richteten. Hier konnte man mit Lichtleitfäden und Papier sein eigenes Leuchtobjekt kreieren. Mit Feuereifer waren die jungen Gäste der Handwerksform bei der Sache.

Alles in allem war die Nacht der Museen in der Handwerksform Hannover also eine rundum gelungene Sache. (19.06.2011)