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Aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen

Die wichtigsten Punkte in Bezug auf das Handwerk finden Sie hier.

Mit der am 25.08.2021 in Kraft getretenen Verordnung über infektionspräventive Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 und dessen Varianten passt die Landesregierung die Corona-Regelungen den veränderten Rahmenbedingungen an.

Die aktuelle Verordnung können Sie hier aufrufen.

 

Die wichtigsten Punkte in Bezug auf das Handwerk hier für Sie auf einen Blick:



Ab sofort gilt landesweit die sogenannte 3G-Regel. Heißt: der Zutritt zu zahlreichen Einrichtungen und Veranstaltungen ist nur noch mit einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder einer nicht länger als 24 bzw. 48 Stunden zurückliegenden negativen Testung möglich ist.

Die 3G-Regel greift überall dort, wo entweder

  • die Warnstufe 1 per Allgemeinverfügung
  • oder aber eine mindestens fünftägige Überschreitung der Inzidenz von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 in den letzten sieben Tagen per Allgemeinverfügung der zuständigen Kommune festgestellt worden ist.

In der Region Hannover wurde diese Überschreitung der 50er-Grenze bei der Inzidenz am 25.08.2021 per Allgemeinverfügung festgestell. 

mehr Infos

Ab dem 26.08.2021 gelten damit für das Gebiet der Region Hannover diejenigen Schutzmaßnahmen, die nach § 8 Nds. Corona-VO (Beschränkung des Zutritts zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen und der Inanspruchnahme von Leistungen auf geimpfte, genesene und getestete Personen) vorgesehen sind.

Wer körpernahe Dienstleistungen in Anspruch nehmen will muss nach der Verordnung also getestet, genesen oder geimpft sein. Körpernahe Dienstleistungen im Sinne dieser Regelung sind z. B. bei Optikern, Hörgeräteakustikern, Frisören, Tattoo-Studios, Nagelstudios, Kosmetikstudios, Massagepraxen, praktischen Fahrschulen und Maniküre- und Pediküre-Studios sowie anderen vergleichbaren Einrichtungen gegeben. Gleiches gilt für Einrichtungen für therapeutische medizinische Behandlungen wie Praxen für die Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie oder Fußpflege, die Betriebe des Orthopädieschuhmacher-Handwerks und des Handwerks der Orthopädietechnik sowie die Praxen der Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern.

Grundsätzlich werden PCR-Tests (48 Stunden gültig), PoC-Antigen-Test zur patientennahen Durchführung (24 Stunden gültig) und Tests zur Eigenanwendung unter Aufsicht (Selbsttests, 24 Stunden gültig) akzeptiert.

Für nähere Informationen hierzu siehe Verordnungstext (§7), bzw. die FAQ des Landes Niedersachsen.

Keiner gesonderten Nachweispflicht unterliegen Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ausgenommen sind ebenfalls Kinder ab sechs Jahren, wenn sie noch nicht eingeschult sind. Es ist sachgerecht, sie Kindern bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres gleichzustellen. Freigestellt sind auch Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden.

Wenn die Warnstufe 1 gilt sind die Betreiberin oder der Betreiber eines Betriebs im Bereich der körpernahen Dienstleistungen verpflichtet, die dort dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens zweimal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 zu testen, wenn diese Personen keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis vorlegen. Das Testkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

Was die Warnstufen 2 und 3 bedeuten ist noch nicht abschließend geklärt. Weitere Informationen folgen hier in Kürze.

Einen Überblick über die aktuelle Verordnung finden Sie auf der Website der Landesregierung. Den Link dazu können Sie hier aufrufen.

 

Unabhängig von den Warnstufen und der Inzidenz bleiben einige Basisschutzmaßnahmen für die gesamte Bevölkerung leicht modifiziert in Kraft.



Dazu gehören:

  • wenn möglich ein Abstandgebot von 1,5 Metern zu anderen Personen und Gruppen,
  • das Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Kundenverkehrs zugänglich sind,
  • ausreichende Hygiene und
  • regelmäßiges Lüften.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

Dr. Matthias Lankau
Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik und Unternehmensberatung

Tel. (05 11) 3 48 59 - 64
Fax (05 11) 3 48 59 - 32
lankau--at--hwk-hannover.de

Wolfgang Frieden
Betriebsberater

Tel. (05 11) 3 48 59 - 96
Fax (05 11) 3 48 59 - 32
frieden--at--hwk-hannover.de