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©Jürgen Fälchle - stock.adobe.com

Handwerkskammern beschäftigen sich mit eigener Energieeffizienz

790 Tonnen Treibhausgase sollen eingespart werden. So viel Co2, wie ein Auto verbraucht, wenn es 118 Mal um die Erde fahren würde. Die notwendigen Maßnahmen wurden mithilfe des E-Tools der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz ausgearbeitet.

Hannover.- (shh) Gemeinsam stärker: Das ist die Handwerksorganisation auch, wenn es darum geht, die eigene Energieeffizienz zu steigern. Und die Handwerkskammer Hannover geht mit gutem Beispiel voran. Doch dazu später mehr.

Worum geht es genau?

Im Rahmen der Netzwerkinitiative haben sich elf Handwerkskammern - darunter die Handwerkskammer Hannover - zusammengeschlossen, um gemeinsam Energiesparpotenziale auszuloten, Maßnahmen zu beraten und zusammen an der Umsetzung zu arbeiten.

Was kann eingespart werden?

Mit diesem gemeinsam festgelegten Netzwerkziel sollen insgesamt 790 Tonnen Treibhausgase eingespart werden. Durch diese Einsparungen könnten 172 Einfamilienhäuser für ein Jahr mit Strom versorgt oder 106 Einfamilienhäuser ein ganzes Jahr lang beheizt werden. Erreicht werden soll das Ziel durch 55 unterschiedliche Maßnahmen.

Welche Rolle spielt das Handwerk?

Das Kammernetzwerk profitiert von der Expertise des Handwerks in Sachen Energieeffizienz, wenn es darum geht, die notwendigen Maßnahmen zu erstellen und umzusetzen. Entwickelt wurden die Maßnahmen mithilfe des E-Tools der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz, das die Energieverbräuche im Alltag sichtbar macht und Überblick über mögliche Einsparpotenziale gibt.

Wie funktioniert dieses E-Tool?

Als erstes werden die wichtigsten Verbräuche erfasst. Die Daten zu Strom, Wärme, Kraftstoffen und Wasser können dabei ganz einfach online eingegeben werden. Die anschließende Auswertung macht die Entwicklung der Verbräuche sichtbar, hebt die wichtigsten Daten hervor und gibt erste Tipps zu Einsparmöglichkeiten im „Energie-Cockpit“. Mit weiteren Tools können dann der CO2-Fußabdruck erstellt, Potentiale für mehr Energieeffizienz geprüft und Beratungsmöglichkeiten vor Ort aufgezeigt werden.

Handwerkskammer als gutes Beispiel

Um diese Einsparoptionen im Alltag auch zu heben, braucht es Handwerkerinnen und Handwerker als Umsetzer der Klimawende, wie es etwa bei der vollständigen Sanierung des Bildungszentrums in Hannover der Fall ist. Begleitet werden die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung auch durch den Ausbau grüner Energie: Zum jetzigen Stand sind acht neue PV-Anlagen geplant, die die Emissionen zusätzlich senken und die Energieunabhängigkeit steigern werden. (17.06.2022)

Weitere Informationen

Das E-Tool kann auch für kleine und mittelständische Unternehmen ein hilfreiches Instrument sein, um sich im Bereich Energie besser aufzustellen bzw. herauszufinden, an welchem Punkt Sie stehen. Sie finden das Tool hier.