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Junge Fachkraft für Afrika gesucht

Für ein paar Wochen raus aus dem Kammerbezirk Hannover und rein in eine Lehr-Werkstatt in Tansania. Das bieten das Deutsch-Afrikanische Jugendwerk und der Senior Experten Service (SES).

Hannover/Afrika.- (shh) Für eine Lehr-Werkstatt in der Stadt Arusha im afrikanischen Tansania sucht das Deutsch-Afrikanische Jugendwerk und der Senior Experten Service (SES) eine junge Fachkraft aus dem Bereich KFZ-Mechanik/-Mechatronik oder Zweirad-Mechanik/-Mechatronik. Ein Senior-Experte aus Norddeutschland, der als Tandem mit dabei ist, steht für den Einsatz schon bereit.

Weil die Ausbildung in diesem Bereich in Tansania rein schulisch stattfindet, ist die Lehr-Werkstatt eine wichtige Ergänzung für die Schülerinnen und Schüler. Dort können sie außerhalb der Schule oder in einem Zeitraum zwischen Schule und Beruf ein paar wertvolle Praxiserfahrungen sammeln und so noch sicherer in ein erfolgreiches Berufsleben starten. Außerdem wird dort auch unterrichtet.

Hauptsächlich wird in der Werkstatt an Safarifahrzeugen gearbeitet, die dort auch gebaut werden. Eine tolle Chance für Fachkräfte aus dem Kammerbezirk Hannover, neue Erfahrungen in einem fremden Land zu sammeln, andere handwerkliche Vorgehensweisen zu erleben und das eigene Wissen weiterzugeben.

Wenn Sie jetzt interessiert sind, müssen Sie nur noch folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Mindestens im 3. Ausbildungsjahr
  • Dein Arbeitgeber stimmt der Teilnahme zu und du bekommst für die Zeit eine Freistellung oder kannst dir Urlaub nehmen
  • Interesse am kulturellen Austausch
  • Englischkenntnisse sind wünschenswert. Die Amtssprache muss nicht unbedingt beherrscht werden, weil mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern gearbeitet werden kann
  • Vollständiger Covid-Schutz und Grundimmunisierungen (Polio, Typhus, etc.). In manchen Ländern des Kontinents sind auch Gelbfieberimpfungen verpflichtend
  • Feststellung der Reisetauglichkeit mit der Hausärztin/dem Hausarzt, im Falle des Reiseantritts

Wie der SES mitteilt, dient der Austausch für die jungen Fachkräfte und für den Partner vor Ort eher zu einem kulturellen Austausch. Die SES-Senior Expertinnen und Experten sind eher im Fokus des Wissenstransfers. Weiter übernehmen der SES bzw. der Auftraggeber die Kosten vor Ort. Lediglich für private Ausgaben (Ausflüge, Souvenirs, etc.) brauchen die jungen Fachkräfte ein eigenes Taschengeld.

Weil es sich hierbei um einen ehrenamtlichen Einsatz handelt, gibt es keinen Lohn. Aber der Auftraggeber ist entweder für die Verpflegung zuständig oder es gibt vom SES ein Tagegeld, mit dem sich die junge Fachkraft versorgen kann.

In welchem Zeitraum der Austausch stattfinden soll, ist flexibel. Der SES kann aber keinen Einsatz garantieren. Um in Frage zu kommen, ist eine Registrierung erforderlich. Ist die oder der Registrierte für den Einsatz geeignet, stellt der SES eine Anfrage, ob Interesse besteht. Der SES arbeitet nämlich auf Anforderung aus dem Einsatzland. Wenn es dann soweit ist, können zwischen Auftraggeber, Senior ExpertIn und junger Fachkraft die Zeiträume abgesprochen werden.

Ansprechpartnerin:

Merla Prietz
Beauftragte für internationale Angelegenheiten und Partnerschaften, EU-Projekte

Tel. +49 511 34859 494
Fax +49 511 34859 432
prietz--at--hwk-hannover.de

Weitere Informationen:

Alles rund um das Projekt "Team works! in Afrika" finden Sie hier.

Hier geht es zur Registrierung auf der Plattform des SES. Alternativ geht dies auch direkt hier beim Projekt.

Weitere offene Anfragen im Ausland finden Sie hier.