Jan-Ole Guder (l.) und sein Team
Seeger
Jan-Ole Guder (l.) und sein Team

"Alle waren begeistert."

Das gesamte Team des Malerbetriebs Guder hat in der Zukunftswerkstatt mitgearbeitet. Für die nächste Zukunftswerkstatt können sich Betriebe jetzt anmelden.

Hannover.- (see) Als Jan-Ole Guder sich im Dezember 2014  in der Handwerkskammer Hannover über das Projekt Zukunftswerkstatt informieren ließ, war er gerade seit einem Monat in den väterlichen Malerbetrieb eingestiegen. Mit gerade mal 24 Jahren hatte er bereits eine verkürzte Malerlehre und ein duales Studium der Betriebswirtschaft hinter sich und festgestellt, dass er gerne Verantwortung trägt und lieber Chef als Mitarbeiter ist. Das gab für seinen Vater den Anstoß, den Betrieb nicht auslaufen zu lassen, sondern kräftig zu investieren und zu modernisieren.

Zwei Jahre später befindet sich das Malerunternehmen an einem neuen Standort,  viele Betriebsabläufe wurden optimiert, die Personaldisposition auf neue Füße gestellt, regelmäßige Besprechungen initiiert sowie die Kommunikation und damit das Betriebsklima deutlich verbessert. „Geholfen hat uns bei diesem großen Umstrukturierungsprozess die Zukunftswerkstatt“, zeigt sich der Juniorchef noch heute hoch erfreut. „Ich bin gerade im richtigen Moment durch einen Infoabend auf das Angebot der Handwerkskammer aufmerksam geworden. Vom moderierten Teamprozess mit allen Mitarbeitern und den unschlagbar günstigen Workshops und Seminaren konnte man nur begeistert sein.“

Die Guders haben den Einstieg des Sohnes genutzt, die eingefahrenen Abläufe, die auch bei den  Beschäftigten Unzufriedenheit hervorgerufen hatten, auf den Prüfstand zu stellen. Daher haben Jan-Ole Guder, sein Vater und die Mitarbeiter hoch motiviert in den Workshops mitgearbeitet, Probleme benannt und nach Lösungen gesucht. „Vor allem die Einbindung aller, der Meister, Gesellen und Azubis, hat geholfen, ein ganz neues Gesprächsklima bei uns im Betrieb zu schaffen, von dem wir auch in Zukunft profitieren werden“, ist sich der Juniorchef sicher.

Und er ist noch nicht am Ende der Umstrukturierung angekommen. Aber da nun mit Hilfe der Zukunftswerkstatt ein ständiger Veränderungsprozess installiert worden ist, ist er zuversichtlich, dass z. B. auch das Thema Nachfolge erfolgreich geregelt werden wird. (01.03.2016)

Kontakt und Anmeldung:

Benita von Steinaecker
Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT)

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