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Architekturstudierende der Leibniz Universität Hannover haben Gemeinschaftsstand gestaltet.

Bau- und Planungskultur Austausch mit dem Handwerk

Hannover.- (see) Seit 2022 bringt die Real Estate Arena alle zusammen, die das Bauen gestalten: Studierende, Planende, private, öffentliche und gewerbliche Bauherrschaften, die Immobilienwirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung. 

Ein wesentlicher Teil dieser Entwicklung ist das Gemeinschaftsprojekt „ressource.architektur“ – getragen von BDA, BDIA, BDLA, BDB, dem Netzwerk Baukultur Niedersachsen, der Architektenkammer Niedersachsen sowie Studierenden der Leibniz Universität Hannover. Seit Beginn ist der Gemeinschaftsstand ein Ort für Austausch, Information und Diskussion über die drängenden Fragen der Bau- und Planungskultur – von nachhaltiger Stadtentwicklung über Bauen im Bestand bis hin zu Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft.

Diese Themen standen auch im Mittelpunkt des Besuchs von Peter Karst, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover am Gemeinschaftsstand. Architekturstudierende der Leibniz Universität Hannover hatten den Messeauftritt gestaltet. Im Zentrum stand ein „Himmel“ aus fast 300 von der Decke abgehängten Plotterrollen, von denen jede für eine andere DIN-Norm steht. Die Installation verdeutlichte, wie stark Planen und Bauen durch Normen und Vorschriften geprägt sind – und setzte zugleich ein Plädoyer für „weniger ist mehr“: für einfacheres Bauen und den Mut, bestehende Regelwerke kritisch zu hinterfragen.

„Das ist ein Ansatz, den auch das Handwerk ausdrücklich unterstützt. Weniger Bürokratie und Vorschriften würden dem Bau- und Ausbauhandwerk spürbare Erleichterungen verschaffen und neue Potenziale eröffnen – sowohl für die betrieblichen Abläufe als auch für die Wertschöpfung im Unternehmen“, sagt Peter Karst. (06.07.2026)