Referentin Gabriele Kottlorz leitete den ersten Workshop der Akademie des Ehrenamtes.
Handwerkskammer Hannover/Seeger
Referentin Gabriele Kottlorz leitete den ersten Workshop der Akademie des Ehrenamtes.

Beruf, Familie und Ehrenamt

Hannover.- (see) Ein Ehrenamt im Handwerk macht sich nicht einfach so nebenbei. Prüfungsausschussmitglieder, Lehrlingswarte oder Mitglieder eines Gremiums der Handwerksorganisation haben daneben noch ihren Brotjob und in vielen Fällen eine Familie, die Ansprüche stellt. Wie bringt man diese Aufgaben und die verfügbare Zeit in Einklang? Referentin Gabriele Kottlorz hatte keine Patentrezepte, aber einige gute Tipps, wie man die eigenen Ressourcen am besten nutzt und sich vor Überlastung schützt. So lernten die Teilnehmenden, wie sie nach einem turbulenten Tag schnell und nachhaltig auftanken und ihre Fähigkeiten, Talente und Erfahrungen bestmöglich nutzen können.

„Ohne das Ehrenamt funktioniert die Selbstverwaltung im Handwerk nicht“, betonte Handwerkskammerpräsident Karl-Wilhelm Steinmann bei der Begrüßung. „Aber es muss auch Spaß machen. Meine Ehrenämter haben mich in den letzten Jahrzehnten ungemein bereichert, ich konnte mich im Ehrenamt weiterentwickelt.“ Mit der Akademie des Ehrenamtes möchte die Handwerkskammer die ehrenamtlich Tätigen dabei unterstützen und durch passende Weiterbildungsangebote weiter professionalisieren.

Für Steffi Knopp, Zahntechnikermeisterin und Mitglied im Meister- und Gesellenprüfungsausschuss, macht die Arbeit mit den jungen Menschen sehr viel Spaß. „Ich freue mich immer, wenn es wieder losgeht“, erzählt Knopp. Das Seminar sei ein gutes Motivationstraining gewesen, jetzt fehle nur noch die Übersetzung in konkrete Handlungsanleitungen. (26.03.2021)

Das gesamte Weiterbildungsangebot der Ehrenamtsakademie finden Sie hier.



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