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Unterstützung für Selbstständige und Unternehmen

Überbrückungshilfe III nochmals verbessert+++Handwerkskammerbeitrag förderfähig+++neuer Eigenkapitalzuschuss

Wichtig:

  • Für Soloselbstständige mit geringen Fixkosten kann es sinnvoll sein die sogenannte Neustarthilfe zu beantragen. Hierzu ist kein Steuerberater notwendig. Den Antrag finden Sie hier.
  • Den Antrag für die Überbrückungshilfe III können Sie jetzt hier stellen.
  • Die Überbrückungshilfe III ist nochmals erweitert worden. Außerdem erhalten Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. (Stand: 01.04.2021) Mehr Infos.

Sie haben Fragen und möchten sich beraten lassen? Melden Sie sich gerne bei uns!



Neustarthilfe

  • Für: Solo-Selbständige (weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder ein Vollzeit-Angestellter)
  • Antragsstellung möglich seit 16.02.2021 – den Antrag finden Sie hier.
  • Gefördert werden: Solo-Selbstständige, insbesondere Künstler*innen und Kulturschaffenden, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen bzw. geltend machen können und die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 % aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben.

Weitere Infos hier



Außerordentliche Wirtschaftshilfe/November- bzw. Dezemberhilfe

  • Für: Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen

  • Antragsstellung möglich seit: 25.11.2020 – den Antrag finden Sie hier.

  • Gefördert werden: Zuschüsse in Höhe von 75 % des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019/Dezember 2019 (tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns). Solo-Selbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum monatlichen Umsatz im November 2019/Dezember 2019 den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.

Weitere Infos hier.

Und: Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat sämtliche Fragen und Antworten in einem FAQ für Sie zusammengefasst:



Überbrückungshilfe III

  • Für: Kleine und mittelständische Unternehmen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler (mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro)

  • Die Überbrückungshilfe wird für den Zeitraum 01.01.2021 bis zum 01.06.2021 verlängert (Überbrückungshilfe III) - den Antrag finden Sie hier.

  • Gefördert werden: Fixkosten – also insbesondere Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, Abschreibungen von mind. 30 % sowie weitere fortlaufende betriebliche Kosten. Der maximale Förderbetrag wurde auf 1,5 Millionen Euro (weitere Erhöhung auf 3 Millionen Euro für Verbundunternehmen in Vorbereitung) angehoben.

  • Der Handwerkskammerbeitrag nach § 113 Abs. 1 Handwerksordnung (HwO) gehört ebenfalls zu den förderfähigen betrieblichen Fixkosten für die Überbrückungshilfe III. Welche Voraussetzungen Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

Weitere Infos hier.



Kurzarbeit

  • Für: Unternehmen

  • Antragsstellung möglich: über die zuständige Agentur für Arbeit - Diese prüft, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind. Zudem hat die Bundesagentur für Arbeit eine Hotline eingerichtet (0800 45555 20).

  • Der Hinzuverdienst von Kurzarbeitern in sogenannten „systemrelevanten Branchen“ bleibt bis zur Höhe des Soll-Entgelts anrechnungsfrei. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.10.2020 befristet. Die verbindliche Festlegung der „systemrelevanten Branchen“ muss im Zweifel bei der Arbeitsagentur nachgefragt werden.

  • Unternehmen, die im März Kurzarbeit durchgeführt hatten, müssen bis spätestens 30. Juni 2020 ihre Abrechnung bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingereicht haben. Entscheidend ist das Eingangsdatum der Unterlagen bei der Arbeitsagentur. Das heißt: Anträge die später eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden, und es erfolgt keine Zahlung des Kurzarbeitergeldes.

Weitere Infos hier.



Kredite und Darlehen

KfW- bzw. Niedersachsen-Schnellkredit

Der Schnellkredit wird sowohl von der KfW- als auch von der NBank angeboten und kann nur über die Hausbank beantragt werden.

  • Für: Unternehmen (die mind. seit Januar 2019 am Markt sind)

  • Antragsstellung möglich bis zum: 30.06.2021 – den Antrag finden Sie hier.

  • Gefördert werden: Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel).

Hier geht es direkt zur KfW-Bank.

Hier geht es direkt zur NBank.

 

KfW-Sonderprogramm

  • Für: Kleine und mittlere sowie große Unternehmen

  • Antragsstellung möglich: über die Hausbank

  • Gefördert werden: bis zu 90 % der Betriebsmittel und Investitionen (gegenüber Banken und Sparkassen). Für größere Unternehmen gibt es eine 80 % Haftungsfreistellung.

Weitere Infos hier.



Bürgschaften

  • Für: Alle Branchen, Angehörige freier Berufe und Träger sozialer, kultureller und wissenschaftlicher Einrichtungen.

  • Antragsstellung möglich: über die Hausbank - das Land Niedersachsen und die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) stehen betroffenen Unternehmen mit Bürgschaften zur Seite
    • Ansprechpartner: Lars Luther, Tel. 0511/33 70 5-0 und Carsten Bolle, Tel. 0511/33 70 5-0
  • Sofern infolge der Corona-Krise zur Überbrückung Kredite notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken einen Zugang zu Kreditfinanzierungen in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung grundsätzlich besichern.

Weitere Infos hier.

 

Grundsicherung

  • Für: Solo-Selbständige

  • Aufgrund der aktuellen Situation, wurde den Solo-Selbständigen der Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Hierunter zählt, dass die vorherige Vermögensprüfung für die nächsten 6 Monate ausgesetzt wird.
    Übrigens: Für viele Angestellte im Handwerk kann die Grundsicherung eine Möglichkeit sein, das Kurzarbeitergeld aufzustocken.

Weitere Infos hier.

 

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

  • Für: Selbstständige und Unternehmen

  • Folgende steuerlichen Erleichterungen werden eingeräumt:
    • Steuerzahlungen zinslos zu stunden, um den Steuerpflichtigen eine Zahlungspause gegenüber dem Finanzamt zu verschaffen
    • Herabsetzen von Vorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und zur Gewerbesteuer
    • Herabsetzen/erstatten der Sondervorauszahlung

Weitere Infos hier.



Kurzarbeitergeld

  • Für: Unternehmen

  • Antragsstellung möglich: über die zuständige Agentur für Arbeit

  • Zum Beispiel müssen mindestens 10 % der Beschäftigten einen Entgeltausfall von mehr als 10 % haben und die Angestellten Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben. Im Detail handelt es sich beim Kurzarbeitergeld um 60 % bzw. 67 % (mindestens ein Kind) vom 1. bis zum 3. Monat, 70 % bzw. 77% ab dem 4. Bezugsmonat und 80% bzw. 87% des Nettogehalts ab dem 7. Bezugsmonat.

Weitere Infos hier.



Arbeitslosengeld II

  • Für: Solo-Selbständige und Angehörige freier Berufe

  • Antragsstellung möglich: über die zuständige Jobcenter

  • Gefördert wird: die Deckung laufender Lebenshaltungskosten. Aktuell wird dazu ein vereinfachter Zugang zum ALG II ermöglicht und auf eine Prüfung der Vermögensverhältnisse verzichtet, um Erspartes nicht zusätzlich zu belasten. Dieses Vorgehen gilt derzeit bis Ende März 2021.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Beantragung von ALG II bieten Ihnen die zuständigen Jobcenter.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:

Dipl.-Ing. Dipl.-Oec. Dietmar Rokahr
Geschäftsführer

Tel. (05 11) 3 48 59 - 71
Fax (05 11) 3 48 59 - 32
rokahr--at--hwk-hannover.de

Dipl.-Oec. Jörg Hagemann
Betriebsberater

Tel. (05 11) 3 48 59 - 62
Fax (05 11) 3 48 59 - 32
hagemann--at--hwk-hannover.de