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Robin Fehmel während seines Auslandsaufenthalts in Tansania.

"Das Handwerk braucht gute Leute"

SHK-Azubi Robin Fehmel macht als "Jungprofi" Werbung für das Handwerk. Seine Botschaft: Mit dem Handwerk machst du alles richtig.

Hannover.- (ve) „Ich habe schnell gemerkt, dass praktisches Arbeiten mir besser liegt, als Theorie zu pauken“, antwortet Robin Fehmel auf die Frage, warum er sich für eine Ausbildung im Handwerk entschieden hat. Durch ein Praktikum in seinem jetzigen Ausbildungsbetrieb ist er auf den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gekommen. Mittlerweile ist Fehmel bei der Carl Oettinger Gesundheitstechnik GmbH & CO.KG im 3. Lehrjahr seiner Ausbildung.

„Ich bin froh mich für den Beruf entschieden zu haben: ob große Heizungsanlagen, moderne Bäder oder umweltschützende Energietechnik – wir machen alles, das macht es so spannend für mich“, sagt der Auszubildende. Weil er für seinen Beruf brennt und Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützen möchte, ist Robin Fehmel auch als sogenannter „Jungprofi im Handwerk“ unterwegs.  So berichtet er Jugendlichen in der Berufsfindung beispielsweise auf Messen oder auch bei Azubi-Speed-Datings von seinem bis­herigen Werdegang sowie von seinen Erfahrungen in der Ausbildung.

Gerne erzählt er dann auch von seinem Auslandsaufenthalt in Tansania, wo er einen Monat lang im Rahmen eines Schulprojekts seiner Berufsbildenden Schule gearbeitet hat. „Es war eine unglaublich schöne Zeit, in der ich viel gelernt und erlebt habe und ich bin sehr dankbar, dass mein Ausbildungsbetrieb mir diese einmalige Chance ermöglicht hat. Wir haben dort u.a. an einer Schule Frisch- und Abwasser-Leitungen erneuert und die Duschen und Wasserhähne wieder auf Vordermann gebracht“, so Fehmel.

„Das Handwerk braucht gute Leute“, ist sich der junge Mann sicher. „Viele wissen gar nicht was im Handwerk alles möglich ist – eben auch im Ausland zu arbeiten. Mit der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf im Handwerk, macht man also keineswegs etwas falsch“, so Fehmel. Auch aus diesem Grund sei er „Jungprofi“ geworden, als sein Chef ihn gefragt hat, ob er Lust darauf hätte. „Wenn ich dadurch nur einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass das Handwerk auch in Zukunft noch genügend Lehrlinge bekommt, dann mache ich das sehr gerne“, betont Robin Fehmel. (09.06.2020)

 

 In der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover gibt es noch über 800 freie Lehrstellen. Davon sind 177 Lehrstellen im SHK-Handwerk frei.

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