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AMH

Fachkräftezentren des Handwerks gehen an den Start

Hannover.- Was tun, wenn dem Handwerk die Fachkräfte ausgehen? Das ist die zentrale Frage, die sich zwei bayerische und zwei niedersächsische Handwerkskammern in den vergangenen Monaten gestellt haben. Um die Handwerksbetriebe im Bundesgebiet bei der Lösung der Fachkräfteproblematik wirkungsvoll zu unterstützen, werden vier Fachkräftezentren gebildet, die verschiedene Themenschwerpunkte bearbeiten und eng miteinander verzahnt sind. Gefördert werden die Zentren durch eine Zuwendung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) in Höhe von 760.000,00 Euro. Die Gesamtausgaben des Projekts belaufen sich auf rd. 1,1 Mio. Euro.

Im Verbundprojekt, das am 1. Januar 2018 offiziell an den Start geht, arbeiten die Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade, Hannover, München und Oberbayern sowie Niederbayern/Oberpfalz zusammen. Unterstützt und begleitet werden sie vom Institut für Technik der Betriebsführung im Handwerk. Die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH übernimmt die Rolle des überregional agierenden Verbundkoordinators.

Folgende Themenschwerpunkte werden bearbeitet:
Gesundheit und Gesunderhaltung im Handwerk (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer für München und Oberbayern)
Handwerk – grenzenlos erfolgreich (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer für Niederbayern/Oberpfalz)
Gewinnung und Sicherung von weiblichen Fachkräften für das Handwerk (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade)
Beschäftigte im Handwerk und ihre Eigenverantwortung (Fachkräftezentrum der Handwerkskammer Hannover)
Aufgabe der Fachkräftezentren ist es, Qualifizierungs- und Beratungskonzepte sowie zielgruppen- und lebensphasenorientierte Anspracheformate zu entwickeln, zu erproben, zu evaluieren und für die Anwendung durch weitere Partner aufzubereiten und zu dokumentieren. Außerdem werden Checks und Handlungshilfen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) auf ihre Praxistauglichkeit getestet und durch die zielgerichtete Ansprache der Handwerksbetriebe auch dem Wirtschaftsbereich Handwerk näher gebracht.

Auf diese Weise sollen Handwerksbetriebe wirkungsvoll beim Aufbau ihrer Personalarbeit unterstützt und ein nachhaltiger Beitrag zur zukunftssicheren Ausrichtung der Unternehmen und der Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der im Handwerk tätigen Menschen geleistet werden.

 

Ansprechpartnerin für die Medien:

Dr. Sabine Wilp
Abteilungsleiterin Kommunikation + Veranstaltungsorganisation

Tel. (05 11) 3 48 59 - 36
Fax (05 11) 3 48 59 - 88
wilp--at--hwk-hannover.de



Ansprechpartnerin Fachkräftezentren

Katharina Baier
Mitarbeiterin Geschäftsbereich Projekte der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Service GmbH

Tel. (0 51 31) 70 07 - 306
Fax (0 51 31) 70 07 - 750
baier--at--hwk-psg.de