Sieben Frauen nebeneinander an einem Tisch.
Germerott Innenausbau
Frauen in Führungspositionen sind im Handwerk weiterhin unterrepräsentiert – Germerott Innenausbau zeigt, wie Vielfalt und flexible Strukturen zum Erfolgsfaktor werden.

Frauen im HandwerkGermerott Innenausbau setzt auf weibliche Führung

Hannover/Gehrden.- (ve) Frauen in leitenden Funktionen sind im Handwerk noch immer unterrepräsentiert. Die Germerott Innenausbau GmbH & Co. KG aus Gehrden zeigt jedoch, wie moderne Unternehmensstrukturen erfolgreich gestaltet werden können: Auf der zweiten Führungsebene übernehmen mehrere Mitarbeiterinnen zentrale Verantwortung in unterschiedlichen Unternehmensbereichen.

Ob Baustellenlogistik, Finanzcontrolling oder Marketing – die Aufgabenfelder sind vielfältig und anspruchsvoll. Die Mitarbeiterinnen bringen dabei nicht nur fachliche Kompetenz ein, sondern gestalten aktiv die Weiterentwicklung des Betriebs. Das Beispiel verdeutlicht, dass erfolgreiches Handwerk heute auf Teamarbeit, unterschiedliche Perspektiven und breit aufgestelltes Know-how angewiesen ist.



Vielfalt als Erfolgsfaktor

Ein Großteil der Mitarbeiterinnen ist seit vielen Jahren im Unternehmen tätig. Neben ihrer fachlichen Erfahrung tragen sie mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und Sichtweisen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bei.

„Wir bringen unterschiedliche Stärken ein, verfolgen aber alle dasselbe Ziel: den gemeinsamen Unternehmenserfolg“, erklärt Kathrin Körner, Assistentin der Geschäftsführung und Koordinatorin der internen Dienste.



Flexible Arbeitsmodelle stärken Betriebe

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt in der gelebten Flexibilität innerhalb des Unternehmens. Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle – von Vollzeit bis zu individuellen Teilzeitlösungen – ermöglichen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Gleichzeitig profitiert der Betrieb von hoher Mitarbeiterbindung, effizienter Zusammenarbeit und stabilen Abläufen.

Geschäftsführer Wolfgang Germerott betont: „Diese Form der Zusammenarbeit ist im Handwerk noch nicht selbstverständlich. Für unseren Betrieb ist sie jedoch ein klarer Gewinn.“



Beispiel für modernes Handwerk

Das Unternehmen aus Gehrden steht damit exemplarisch für einen Wandel im Handwerk: hin zu mehr Vielfalt in Führungsstrukturen, flexibleren Arbeitsmodellen und einer Unternehmenskultur, die unterschiedliche Stärken gezielt nutzt. (29.04.2026)





 Kennen Sie schon das Projekt "Handwerk mit FiF - Frauen gehen im Handwerk in Führung"?
Hier geht es darum, Frauen für eine Karriere im Handwerk zu begeistern, ihr Potential zu heben und sie beim Auf- und Ausbau ihrer Führungskompetenz individuell und nachhaltig zu unterstützen.

 Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.