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Vm 03.05. bis zum 05.05.2022 findet für kleine und mittelständische Handwerksbetriebe eine Reise ins Nachbarland an. Es geht um Chancen, die aus selbstbestimmtes, barrierefreies Wohnen für Menschen jeden Alters entstehen.Geschäftsanbahnungsreise nach Belgien

Hannover-. (shh) Eine belgische Studie stellte bereits 2017 fest, dass 95 % der über 60-jährigen Belgier noch zuhause leben und das auch im höheren Alter noch so lange wie möglich wollen. Auf der anderen Seite ist jedes vierte Gebäude des belgischen Immobilienbestands von insgesamt rund 4,5 Millionen vor 1919 errichtet worden und ist somit weder an die Bedürfnisse der zunehmend alternden belgischen Gesellschaft noch an Personen mit körperlichen Einschränkungen angepasst. Und hier verbirgt sich auch für Handwerksbetriebe aus der Region Hannover eine Chance, die Lösungen für ein selbstbestimmtes, barrierefreies Wohnen für Menschen jeden Alters zu sein.

Um Handwerksbetriebe die Möglichkeit zu bieten. in diesen belgischen Markt einzutreten oder neue Marktsegmente zu erschließen führt die Deutsch-Belgisch-Luxemburgische Handelskammer (AHK debelux) vom 03. bis zum 05. Mai 2022 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen nach Belgien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU) als Zielgruppe.

Zur Vorbereitung auf die individuelle Geschäftspartnersuche in Belgien werden die Deutsch-Belgisch-Luxemburgische Handelskammer (AHK debelux) in Kooperation mit den Handwerkskammern zu Köln und Aachen zusammen mit den deutschen Unternehmen vorab Unternehmensprofile erstellen. Daraufhin werden potenzielle Partnerunternehmen in Belgien angesprochen.

Interessierte Handwerksbetriebe können sich bis zum 15. Februar zur Anbahnungsreise über die Webseite der AHK debelux anmelden. Insgesamt können zwölf Unternehmen teilnehmen. Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen. Weiter müssen Unternehmen einen Eigenanteil leisten, der abhängig von der Große des Betriebs ist:

  • 500 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern
  • 750 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern
  • 1.000 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 500 Mitarbeitern 

Sollten die Auswirkungen der Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmern, auf ein digitales Format umgestellt werden. Die Eigenanteile der Unternehmen werden in diesem Fall um die Hälfte reduziert.

Anspechpartner:

Dr. Matthias Lankau

Abteilungsleiter Ökonomische Unternehmensentwicklung

Tel. +49 511 34859 464

Fax +49 511 34859 432

lankau--at--hwk-hannover.de

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