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Kommunalwahl 2026Handwerk fordert verlässliche Rahmenbedingungen

Hannover, 11. August 2026. Im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 formulieren die Handwerkskammer Hannover und die Kreishandwerkerschaften ihre Erwartungen an die Kommunalpolitik im Kammerbezirk. Grundlage ist das Positionspapier „Starkes Handwerk. Starke Kommunen.“ mit konkreten Forderungen an die Städte, Gemeinden und Landkreise.

„Wer ein kommunales Mandat anstrebt, muss das Handwerk als wirtschaftliches Rückgrat und Gestaltungspartner vor Ort ernst nehmen“, hebt Kammerpräsident Thomas Gehre hervor. „Über 19.500 Mitgliedsbetriebe mit mehr als 108.000 Beschäftigten und rund 7.600 Auszubildenden im Kammerbezirk stehen für Wertschöpfung, Ausbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie brauchen verlässliche, investitionsfreundliche Entscheidungen – nicht ständig neue Belastungen und Unsicherheit.“

Aus Sicht von Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaften in Hannover und Burgdorf-Neustadt sind verlässliche Rahmenbedingungen bei Steuern, Abgaben und Auflagen ebenso entscheidend wie mittelstandsfreundliche Vergabeverfahren und eine funktionierende Infrastruktur. Die Kommunen sollen Berufsorientierung und Berufsschulen stärken, die Mobilität von Auszubildenden verbessern und Genehmigungsprozesse deutlich beschleunigen.

„Unsere Betriebe erleben jeden Tag, was vor Ort funktioniert – und was nicht“, betont Kreishandwerksmeister Thomas Hinze aus Wunstorf. „Ob es um lange Bearbeitungszeiten, fehlende Parkmöglichkeiten oder unklare Zuständigkeiten geht: Am Ende zählt, ob der Auftrag pünktlich und wirtschaftlich erledigt werden kann. Dafür brauchen wir Kommunalpolitik, die an der Werkbank und auf der Baustelle gedacht ist.“



Handwerk legt Kommunalwahlpapier mit konkreten Forderungen vor

Im Kommunalwahlpapier benennt das Handwerk konkrete Erwartungen an die Kommunalpolitik in sieben Handlungsfeldern – von Wirtschaftsförderung und Verwaltungsmodernisierung über Steuer- und Finanzpolitik, Wirtschaftsverkehr und Mobilität bis hin zu Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, Stadt- und Flächenentwicklung sowie Umwelt- und Energiepolitik.



Zentrale Anliegen sind unter anderem:

  • eine intensive, auf den Mittelstand ausgerichtete Wirtschaftsförderung in enger Abstimmung mit Handwerkskammer, Innungen und Kreishandwerkerschaft,
  • die Vereinfachung und Digitalisierung von Genehmigungsverfahren
  • mittelstandsfreundliche Vergabepraxis mit Fach- und Teillosvergabe sowie regionalen Bietern,
  • handwerksgerechte Verkehrs- und Parkraumkonzepte und
  • eine starke berufliche Bildung und bessere Rahmenbedingungen für Ausbildungsbetriebe.

Alle Informationen zum Positionspapier des Handwerks finden Sie unter Starkes Handwerk. Starke Kommunen.

 Pressekontakt

Nina Lemmerz-Sickert

Leiterin Stabsabteilung Strategische Entwicklung, Gremien und Kommunikation

Tel. +49 511 34859 436

Fax +49 511 34859 432

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