Innungen und Kreishandwerkerschaften

Die Geschichte der Innungen reicht bis ins 12 Jahrhundert zurück. Die Zünfte waren seinerzeit die ersten Zusammenschlüsse selbständiger Handwerker. Bis heute leben die Innungen vom Engagement der Selbständigen im Handwerk.

Innungen vertreten die Interessen ihrer Mitglieder auf regionaler Ebene und nehmen Einfluss auf kommunale Entscheidungen und regionale Berufsbildung. Dadurch sind sie für die Gestaltung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen oder finanzieller Dienstleistungen vor Ort von erheblicher Bedeutung.

Innungsvorstand

Innungen leben von dem ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder. An der Spitze der Innung steht ein Vorstand, der als Repräsentant und Stimme des entsprechenden Handwerks wirkt, aus dem heraus aber auch Vertreter zur Kreishandwerkerschaft entsendet werden, die weitergehend und über Gewerke hinweg die Interessen des regionalen Handwerks wahrnimmt.

Berufsbildungsausschuss, Gesellenprüfungsausschuss, Lehrlingswart*in

Innungen kümmern sich auch in besonderer Weise um den Fachkräftenachwuchs und die Berufsbildung. Dazu bilden Innungen einen Berufsbildungsausschuss vor, der gemeinsam mit dem Gesellenausschuss die regionale Ausbildung beeinflusst und zur Einrichtung von überbetrieblichen Lehrgängen seine Stimme abgibt. Im Gesellenausschuss finden sich die Vertreter*innen der Arbeitnehmer*innen der innungszugehörigen Betrieben zusammen. Gesteuert wird diese Meinungsbildung in der Regel durch den ehrenamtlich tätigen Lehrlingswart oder die ehrenamtlich tätige Lehrlingswartin. Sie stehen im engen Kontakt zur Berufsschule und wirken im Gesellenprüfungsausschuss mit. Dieser Ausschuss wird von der Innung mit ehrenamtlich Prüfenden besetzt.



Kontakt:

Norbert Meyer
Qualifizierter Sachbearbeiter im Geschäftsbereich Bildung und Recht

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