Im Rahmen der Kammersiegerehrung 2026 erhielten vier Meister, sechs Gesellen, neun triale Studentinnen und Studenten sowie eine Betriebswirtin Förderpreise für ihre herausragenden Leistungen.
PreisverleihungKurt-Alten-Stiftung fördert Handwerkselite
Hannover, 08. Oktober 2026. Über einen Förderpreis in Höhe von jeweils 7.500 Euro dürfen sich Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Sönke Wilke Theodor Philipps aus Göttingen, Kälteanlagenbauermeister Marius Ludger Stefan Küthe aus Ankum, Kraftfahrzeugtechnikermeister Alexander Shevchenko aus Garbsen sowie Orthopädietechnik-Meisterin Leandra Oetzel aus Hannover freuen. Alle vier Preisträgerinnen und Preisträger legten ihre Meisterprüfung vor einem Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Hannover ab. Sowohl im praktischen als auch im theoretischen Teil erzielten sie die Note „sehr gut“. Mit diesen hervorragenden Leistungen in ihren Meisterprüfungen haben sie die Kurt-Alten-Stiftung überzeugt und sich die Auszeichnung verdient.
Preisgeld für beste Betriebswirtin
Eine weitere Förderpreisträgerin ist die Konditormeisterin Toni Philina Langner. Nach ihrer Ausbildung bei der Holländischen Kakaostube in Hannover und anschließender Meisterprüfung wollte sie sich beruflich noch weiterqualifizieren und absolvierte deshalb in Vollzeit den Lehrgang zur Geprüften Betriebswirtin (HwO) an der Akademie des Handwerks der Handwerkskammer Hannover. Für ihre herausragenden Leistungen und ihren Abschluss mit der Note „sehr gut“ erhält die Handwerksmeisterin ein Förderpreisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Sechs Förderpreise für die besten Gesellenprüfungen
Neben den vier Meisterinnen und Meistern und der besten Betriebswirtin zeichnete die Kurt-Alten-Stiftung sechs Gesellen für ihre hervorragenden Prüfungsergebnisse aus. Die Förderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro gingen an Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik Kevin Bochen aus Isernhagen, Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik Leo Faron aus Hannover, Maurer Luca Michel Karn aus Sulingen, Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik Maximilian Wolf aus Hannover, Tischler Laurin Leon Gabriel Winterhalter aus Hannover sowie Zimmerer Jan Osterloh aus Syke. Die sechs jungen Handwerker schlossen ihre Gesellenprüfungen in diesem Sommer mit herausragenden Ergebnissen ab. Damit sicherten sie sich zugleich den Kammersieg bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk.
Überreicht wurden die Förderpreise im Rahmen der Kammersiegerehrung der Handwerkskammer Hannover im GOP Varieté-Theater. Mit den Auszeichnungen würdigt die Stiftung herausragende Leistungen in Meister- und Gesellenprüfungen und unterstützt damit gezielt besonders talentierte Nachwuchskräfte im Handwerk.
Neun Stipendien vergeben
Die Förderung der Kurt-Alten-Stiftung beschränkt sich jedoch nicht auf besondere Leistungen in Meister- und Gesellenprüfungen. Im Rahmen der Veranstaltung vergab die Stiftung außerdem Jahresstipendien an neun Studierende des trialen Bachelorstudiengangs Handwerksmanagement. Alle Stipendiatinnen und Stipendiaten haben während ihres Studiums bereits den Fortbildungsabschluss „Geprüfter Fachmann/Geprüfte Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung“ mit der Note „gut“ oder besser erworben. Darüber hinaus haben sie jede Klausur im ersten Anlauf bestanden.
Für diese Leistungen erhalten die angehende Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Michelle Heymann aus Hannover, die angehende Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Maya Rullert aus Nienburg, der angehende Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Luis Eckermann aus Rinteln, der angehende Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Niclas Bruns aus Burgwedel, der angehende Kraftfahrzeugmechatroniker Nils Hammelmann aus Lehrte, die angehende Raumausstatterin Sara Rieger aus Regensburg, die angehende Tischlerin Sarah Küchler aus Oßling, der angehende Tischler Emilio Bernhard Gustav Zell aus Leipzig sowie der angehende Tischler Jan-Ole Schroer aus Hannover für ein Jahr jeden Monat 300 Euro.
Über die Kurt-Alten-Stiftung
Mit ihren Förderpreisen und Teilstipendien setzt die Kurt-Alten-Stiftung ihren Stiftungszweck unmittelbar in die Praxis um: Begabte junge Menschen mit herausragenden Leistungen gezielt zu unterstützen. Neben den fachlichen Leistungen spielt bei der Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten auch deren soziales Engagement eine wichtige Rolle. Gegründet wurde die private Stiftung 1996 von dem Wennigser Unternehmer Kurt Alten. Die von ihm aufgebaute Alten Gerätebau GmbH entwickelte sich zum europäischen Marktführer für Verladetechnik an Laderampen.
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