In KI-Werkstätten lernen Unternehmer*innen und Mitarbeitende, wie sie Künstliche Intelligenz gewinnbringend einsetzen.
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In KI-Werkstätten lernen Unternehmer*innen und Mitarbeitende, wie sie Künstliche Intelligenz gewinnbringend einsetzen.

Sie hassen Routineaufgaben?

Dann machen Sie in der KI-Werkstatt für Beschäftigte mit. Ziel ist es, einzelne Beschäftigte aus Handwerksbetrieben mithilfe von Qualifizierungsbausteinen zu Profis für Künstliche Intelligenz zu machen.

Hannover.- (see) Das Projekt KomKI macht Betriebe fit für den KI-Einsatz im eigenen Unternehmen: In kostenlosen KI-Werkstätten lernen Unternehmerinnen und Mitarbeitende, wie sie Künstliche Intelligenz in ihrem Betrieb gewinnbringend einsetzen. In der KI-Werkstatt für Beschäftigte sind noch ein paar Plätze frei.

„Die Beschäftigten können unter rund 40 Qualifizierungsbausteinen die für sie wichtigen und richtigen auswählen, und erarbeiten in einer Workshopphase zusammen mit anderen Teilnehmern fiktive Betriebsprojekte, um so den Einsatz von KI im Unternehmen zu erproben“, erläutert Projektleiterin Kristina Mangold den Ablauf in der KI-Werkstatt. Die Qualifizierungen beschäftigen sich neben den Grundlagen mit den Themen Sicherheit, Führung, Organisation und Gesundheit und sind komplett kostenfrei.







Wir haben Stefanie Milke, Chefin eines SHK-Betriebs in Stadthagen gefragt, warum sie mitmacht.

Stefanie Milke nutzt das Projekt Kom-KI (Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufbauen), um sich auf diesem Gebiet umfassend weiterzubilden.
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Stefanie Milke nutzt das Projekt Kom-KI (Kompetenzen über Künstliche Intelligenz aufbauen), um sich auf diesem Gebiet umfassend weiterzubilden.

Frau Milke, Sie werden sich demnächst mit dem Thema Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen. Warum?

Milke: Das ist ein hoch spannendes Thema, das mich sogleich angesprochen hat. Bisher hatte ich nicht drüber nachgedacht, dass KI auch im Handwerk eingesetzt werden könnte. Aber nach der Information der Handwerkskammer leuchtete es mir sogleich ein. Außerdem ist es ein tolles Angebot, weil es viel bietet und nicht mit Kosten verbunden ist.

Was versprechen Sie sich davon in der KI-Werkstatt für Beschäftigten mitzumachen?

Zwei Sachen. Zum einen hasse ich Routineaufgaben im Büro. Die halten nur auf, müssen aber zwingend gemacht werden. Hier kann KI den Menschen etwas abnehmen. Sie haben dann Zeit sich den wichtigen Dingen zu widmen. Zum anderen wird in meinem Betrieb das Thema Gesundheit großgeschrieben. Auf diesem Feld erhoffe ich mir für meine Mitarbeiter auf der Baustelle Hilfe beim Tragen. Ich denke da beispielsweise an Exoskeletts. Das sind tragbare Roboter, die die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken.

Grundsätzlich möchte ich mitmachen, weil ich wissen möchte, was alles mit KI möglich ist und um bei dieser neuen Technologie möglichst von Anfang an dabei zu sein. (09.05.2022)