Steht kurz vor ihrem Abschluss der Ausbildung: Die zukünftige Friseurin und Sängerin Cynthia Richter.
Handwerkskammer Hannover Soeke Heykes
Steht kurz vor ihrem Abschluss der Ausbildung: Die zukünftige Friseurin und Sängerin Cynthia Richter.

"Singende Friseurin" bleibt Handwerk treu

Bei DSDS zeigte Cynthia Richter der Jury ihr Gesangstalent. Über diese Erfahrung ist die 21-Jährige sehr froh. Ihre Ausbildung zur Friseurin wird sie trotzdem beenden und hat noch viel vor.

Hannover-. (shh) Nicht nur Schneiden, Stylen und Frisieren, sondern auch Singen. Das kann die Auszubildende zur Friseurin Cynthia Richter aus Hannover und hat ihr Gesangstalent in der 19. Staffel der Casting-Show DSDS unter Beweis gestellt. Mit dem Lied „Zu dir“ von Lea trat sie vor die Jury und schaffte es eine der begehrten Recall-Karten zu ergattern.

„DSDS war eine schöne Erfahrung, die mich auch musikalisch weitergebracht hat“, zieht die Auszubildende ihr Fazit, und weiter: „aber am Ende ist man froh, wieder in die Normalität zurückzukommen, ich meine Arbeit mache, abends nach Hause zu kommen und ein sicheres Standbein zu haben“, sagt die Tochter einer Schneiderin und eines Gas-Wasser-Installateurs.

Ihr Standbein, dass ist die Ausbildung zur Friseurin bei Trio, die sie in diesem Sommer beenden wird. „Singen ist meine Leidenschaft“, sagt Cynthia Richter, aber: „Schlussendlich habe ich mich dafür entschieden, eine Ausbildung im Handwerk zu machen, weil ich mich im Friseur-Handwerk kreativ ausleben und mit Menschen zusammenarbeiten kann“, sagt die Hannoveranerin und merkt immer wieder, dass ihr der Beruf sehr guttut.

Ihre Pläne für die Zukunft hat Cynthia Richter dabei schon glasklar vor Augen: „Ich möchte meinen Meistertitel anstreben und einen eigenen Salon haben“, sagt die 21-Jährige und empfiehlt allen, eine Ausbildung im Handwerk zu machen. „Im Handwerk werden immer Leute gesucht, dementsprechend hat man da immer eine Rücklage“, sagt die Auszubildende. „Gerade auch ich, wenn es mit der Musik nicht klappen sollte, weiß ich, dass ich handwerklich einen Schritt zurückgehen kann und überall arbeiten könnte“, sagt Cynthia Richter weiter.